digiS > digiS Metadaten eLecture 2020

digiS Metadaten eLecture 2020

Laufzeit insgesamt etwa 140 Minuten.

Dieses Onlineangebot von und mit Marco Klindt bietet den Inhalt von zwei digiS-Workshops (Digitale Erschließung und Kontrolliertes Vokabular) zur digitalen Erschließung im Bereich des kulturellen Erbes als Videos in gekürzter Form zur Fortbildung an.
 
Der Workshop besteht aus fünf Teilen, die unabhängig von einander in die verschiedenen Bereiche einführen. Es empfiehlt sich aber sich alle Teile anzusehen. Obwohl schwerpunktmäßig auf museale Erschließung eingegangen wird, sind die vorgestellten Inhalte auch für andere Sparten relevant und übertragbar. Die fünf Teile erläutern allgemein die Herausforderung des digitalen Erschließens, erklären die Grundideen von konzeptionellen Modellen sowie die Anforderungen für die breite Nachnutzbarkeit von Metadaten, führen in die Grundlagen von kontrolliertem Vokabular ein und behandeln die Weitergabe von Daten an Portale. 

Teil 1: Was ist digitale Erschließung? (22:58)

Dieser Teil behandelt den Mehrwert von digitaler Erschließung von Objekten des kulturellen Erbes. Wie ändert sich die Erfassung hinsichtlich der Möglichkeiten im Digitalen?

Teil 2: Modelle (23:37)

Dieser Teil führt in die konzeptionellen Modelle und Metadatenstandards ein, die für eine digitale Erfassung und Interoperabilität der Daten hilfreich oder notwendig sind. Anhand des konzeptionellen Referenzmodells (CRM) der Arbeitsgruppe Dokumentation des internationalen Museumsbundes (CIDOC) wird vorgestellt, wie die Welt von Artefakten beschrieben werden kann, die dann mittels LIDO, einem Austauschformat für Datensätze, mit anderen geteilt werden können. Dies hat durchaus auch Gemeinsamkeiten zu den Modellen der Bibliotheken (FRBRoo/LRM) und der Archivwelt (RiC).

Teil 3: Museale Objekterschließung (47:33)

Dieser Teil erklärt anhand von Beispielen grundlegende Aspekte der digitalen Erschließung insbesondere für die Nachnutzung von Daten: Kodierung (was muss ich bei der Eingabe beachten), Anzeige (wie unterscheiden sich Anzeigeinformationen von anderen Datenwerten), Datenmodelle (wie sind die Daten strukturiert), maschinenauswertbare Datenwerte (zur maschinellen Verarbeitung in Datenanalyse und Suchmaschinen). Wo liegen die Fallstricke bei der digitalen Dokumentation und was sollte beachtet werden? Obwohl den Beispielen LIDO zugrund liegt, sind die Konzepte auf Metadatenaustauschformate anderer Sparten übertragbar.

Teil 4: Kontrolliertes Vokabular (30:45)

Warum ist es heute unabdingbar, gemeinsame Vokabulare im Metadatenaustausch zu verwenden? Dieser Teil erklärt den Aufbau und die Verwendung von Begriffen aus Wissenorganisations-Systemen wie Thesauri (AAT, GND) oder Klassifikationen (Iconclass).

Mehr zum Thema Kontorllierte Vokabulare und im speziellen zum Organisationssystem SKOS finden Sie hier: https://dini-ag-kim.github.io/skos-einfuehrung/

Teil 5: Portale (9:36)

Metadatenaggregatoren wie Portale stellen nochmals Anforderungen an Datenlieferung. Was gilt es insbesondere bei der Deutschen Digitalen Bibliothek hierbei zu beachten?
Die Videos sind lizenziert unter CC-BY 4.0, Attributierung als “digiS Metadaten Workshop 2020” © digiS/Marco Klindt, https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

Q&A Metadaten

Weiterführende Informationen

Modelle
 
Offizielle Version des CIDOC CRM Conceptual Refernce Model:
 
Weitere Versionen:
 
FRBRoo 2.4 Functional Requirements of Bibliographic Record object oriented:
 
LRM: IFLA Library Reference Model (August 2017, amended December 2017) :
 
RiC, Records in Contest, konzeptionelles Modell für die vernetzte archivarische Erschließung: