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digiS-Jahreskonferenz

2021

digiS-Jahreskonferenz 23. und 24. November 2021

Agenda Jahreskonferenz 2021


Anmeldung

Die Konferenz findet an zwei aufeinanderfolgenden Tagen statt, für die Sie sich hier jeweils anmelden können:

Zur Anmeldung 23.11.21 – 10-12:00 Uhr

Zur Anmeldung 24.11.21 – 10-12:45 Uhr


“If life gives you lemons, make lemonade” – vom Umgang mit dem Unerwarteten. Digitale Transformation gestalten

Auf der letzten digiS-Konferenz haben wir von Martin Zierold erfahren, dass eine stimmige Haltung als gesamte Organisation zur Digitalität Handlungsfähigkeit, Entwicklung und Innovation ermöglicht. Das Wissen um die eigenen Kompetenzen und Möglichkeiten, um die eigene Bedeutung, den eigenen “Wert” und das Agieren in einem partnerschaftlichen Netzwerk – all dies beeinflusst mein (organisationales) Tun. Die Orientierung an vorhandenen Ressourcen, ein daran orientiertes “Ins-Tun-Kommen” lädt auch den Zufall  als “Gestaltungspartner” der eigenen Entwicklung ein.

Auf der diesjährigen digiS-Tagung am 23. und 24. November 2021 wollen wir uns nun anschauen, wie sowohl unsere aktuellen digiS-Partner:innen als auch andere Kultureinrichtungen ihre digitalen Themen und Prozesse im Hinblick auf ihre Nutzer:innen, ihre Partner:innen und Ressourcen gestalten, getreu dem Motto: Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limonade draus!

Am 23.11.2021 haben wir Doreen Mölders (LWL-Museum für Archäologie) zu Gast. Sie wird uns in ihrer Keynote berichten, wie sich das LWL-Museumsteam agile Strukturen schafft – geleitet von Eigenverantwortung und Partizipation. Im Anschluss daran findet die traditionelle digiS-Projekte-Minute-Madness statt. Abschließend gibt es die Gelegenheit, im digitalen Raum zu netzwerken und anhand der Projektposter die diesjährigen Projekte besser kennenzulernen.

Am 24.11.2021 begrüßt zunächst Dr. Klaus Lederer (Senator für Kultur und Europa, Berlin) unsere Gäste. Direkt danach werden die Projektpartner:innen in digitalen World Cafés zusammen mit einer externen Moderator:in und Ihnen, unseren Gästen, über diese Themen einer “Kultur der Digitalität” diskutieren:

  • Innere Verfasstheit – Wie gestaltet man die bereichsübergreifende Zusammenarbeit zwischen (Projekt-)Gruppen und Abteilungen und den Mitarbeiter:innen innerhalb einer Einrichtung nachhaltig? (Moderation: Barbara Thiele, Jüdisches Museum Berlin)

    Auf Augenhöhe – Wie arbeitet man in einem Kooperationsnetzwerk zwischen verschiedenen Einrichtungen möglichst nachhaltig im Themenbereich Digitalität / Digitalisierung? Wie organisiert man spartenübergreifenden Wissenstransfer und Kommunikation? (Moderation: Silvia Faulstich, Technologiestiftung Berlin / kulturBdigital)

  • Im Dialog – Wie kommt man mit seinen Communities in Kontakt? Wie gestaltet man Teilhabe und Wissenstransfer im Dialog mit bekannten Communities? (Moderation: Dr. Christian Bracht, Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg)

  • Hallo, irgendjemand hier? Es gibt viele potenzielle Nutzer:innen, die nicht organisiert und digital verteilt auf diversen Plattformen sind. Wie erreicht man unbekannte Zielgruppen? Wie kann ein Austausch mit diesen nicht greifbaren und dynamischen Nutzer:innen(-gruppen) stattfinden? (Moderation: Sarah Metzler, Landesverband der Museen zu Berlin)

Im Anschluss an die World Cafés findet ein Abschlusspanel statt, bei dem die Sessions resümiert und zusammen mit Impulsen von Doreen Mölders und Martin Zierold diskutiert werden. Das Panel wird von Lilli Iliev (Wikimedia Deutschland) moderiert.

Stay tuned @digiSberlin  mit #kulturgutdigital

Agenda Jahreskonferenz 2021


Über die Sprecher:innen

Dr. Christian Bracht ist Direktor des Deutschen Dokumentationszentrums für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg, Philipps-Universität Marburg. Der promovierte Kunsthistoriker kam nach verschiedenen beruflichen Stationen und Projekten im Bereich der Digital Humanities u.a. in Berlin und Bern schließlich 2004 nach Marburg. Christian Bracht ist seit 2020 Co-Sprecher im Konsortium NFDI4Culture.

Silvia Faulstich entwickelt bei der Technologiestiftung Berlin als Projektmanagerin von kulturBdigital Formate für den spartenübergreifenden Wissenstransfer rund um den Einsatz digitaler Technologien im Kulturbereich. Zuletzt war sie im Steuerungsteam des Digitalprojekts museum4punkt0 bei der Stiftung Preußischer Kulturbesitz für die Projektkommunikation sowie für die Erarbeitung von Ansätzen für digitale Bildung und Vermittlung in Museen zuständig.

Lilli Iliev ist Projektmanagerin für Politik bei Wikimedia Deutschland. Sie engagiert sich für eine gemeinwohlorientierte Datenpolitik und freien Zugang zu Bildung und Wissen und kuratiert die gesellschaftspolitische Diskussionsreihe “Wikimedia-Salon” sowie die juristische Vortragsreihe “Monsters of Law“.

Sarah Metzler ist die Leiterin der Geschäftsstelle des Landesverband der Museen zu Berlin. Zuvor war sie rund 10 Jahre vor allem für den Deutschen Museumsbund e.V. in verschiedenen Projekten tätig, die sich unter unterschiedlichen Gesichtspunkten der gesellschaftlichen Öffnung von Museen beschäftigten.

Dr. Doreen Mölders ist seit Januar 2019 Leiterin des Westfälischen Landesmuseums. Die digitale Praxis und agile Organisationsentwicklung für Museen sind Schwerpunkte ihrer Arbeit. So hat sie am LWL-Museum für Archäologie fünf agile Querschnittsteams und eine digitale Strategie eingeführt. Über ihre Museumsarbeit hinaus engagiert sie sich ehrenamtlich in der freien Kulturszene und hat unter anderem die Multimediale Kunstbiennale POCHEN in Chemnitz mitbegründet.

Barbara Thiele leitet seit 2016 den Bereich Digital & Publishing am Jüdischen Museum Berlin. Gemeinsam mit ihrem Team verantwortet sie die Planung, Steuerung und Umsetzung des digitalen Wandels des JMB sowie die Museumspublikationen.

Prof. Dr. Martin Zierold ist Leiter des Instituts für Kultur- und Medienmanagement der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, an dem er die Zajadacz-Stiftungsprofessur für Innovation durch Digitalisierung innehat. Seit März 2020 ist er Gastgeber des Podcasts „Wie geht’s? Kultur in Zeiten des Corona-Virus“. Martin Zierold arbeitet zudem freiberuflich als systemischer Coach, Lehrtrainer und Berater.