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digiS-Jahreskonferenz

2020

digiS-Jahreskonferenz 26. November 2020 – Webkonferenz

Agenda und Link zur Anmeldung


Digitalität als Haltung – Zwischen Verantwortung und Anforderung

Am 26.11.2020 laden wir Sie hiermit herzlich zur 8. digiS-Jahreskonferenz (Online) mit dem Thema  „Digitalität als Haltung – Zwischen Verantwortung und Anforderung” von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr ein.

Digitalität, Digitalisierung – bereits hier entstehen Fragen. Digitalisierung ist für uns, unsere Projekt- und Netzwerkpartner*innen und auch für den Fördermittelgeber, die Senatsverwaltung für Kultur und Europa, deutlich mehr als Technik. Digitalisierung stellt sich als herausforderndes Gesamtkonzept dar – Felix Stalder spricht von der „Kultur der Digitalität”. Diese fordert uns alle auf umzudenken, neu zu denken, was wir tun, für wen wir es tun und wie wir es tun. Digitalität ist nach Meinung unseres Referenten Martin Zierold eine Haltungsfrage.

Im Gespräch mit Ihnen, unseren Gästen, geht es uns in diesem Jahr um die Betrachtung der jeweiligen Herangehensweisen an die Digitalisierung im eigenen Haus und die durch die Digitalisierung getriebenen Veränderungsprozesse. Wie wird mit begrenzten Ressourcen umgegangen? Welchen Einfluss hat das direkte Umfeld? Welche digitalen Räume werden als relevant erkannt und (pro-)aktiv gestaltet – und warum? Was tut man, weil man (nur vermeintlich?) meint, dass man es tun muss? Bedingt durch die Corona-Pandemie haben diese Fragen an Dringlichkeit gewonnen. Dr. Ruth Rosenberger (Direktorin Digitale Dienste bei der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland) und Prof. Dr. Martin Zierold (Institut für Kultur und Medienmanagement, Hamburg) werden uns gemeinsam mit Prof. Dr. Thorsten Koch (Leitung „Digital Data and Information for Society, Science and Culture (D²IS²C)“, Zuse-Institut Berlin) im Rahmen von kurzen Impulsen und einer Podiumsrunde Denkanstöße und konkrete Umsetzungen aus der Praxis zu diesen Fragen geben.   

Wie immer wird auch auf der diesjährigen digitalen Ausgabe unserer Konferenz ausreichend Zeit sein zu netzwerken („Zufall oder Schicksal?“). Die Projekte 2020 werden sich in ihren „Digitalen Projektsalons“ und im Rahmen einer „Minute Madness“ vorstellen. Senator Klaus Lederer ist – wie schon in den Vorjahren – bei uns zu Gast.

Melden Sie sich bitte über diesen Link für die Veranstaltung an. Sie erhalten zeitnah zur Konferenz von uns die Zugangsdaten für den 26. November 2020 sowie einen aktualisierten Programmablauf.  

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Stay tuned @digiSberlin  mit #kulturgutdigital – Agenda Konferenz 2020

 


 

Über die SprecherInnen

Dr. Ruth Rosenberger

Dr. Ruth Rosenberger ist Direktorin Digitale Dienste bei der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Die Zeithistorikerin verantwortet die digitale Strategie der Museen in Bonn, Leipzig und Berlin.

 

Prof. Dr. Martin Zierold

Prof. Dr. Martin Zierold ist Leiter des Instituts für Kultur- und Medienmanagement der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, an dem er die Zajadacz-Stiftungsprofessur für Innovation durch Digitalisierung innehat. Dort befasst er sich mit Fragen der Strategie und Organisationsentwicklung angesichts der großen gesellschaftlichen Transformationsprozesse der Gegenwart. Seit März 2020 ist er Gastgeber des Podcasts „Wie geht’s – Kultur in Zeiten des Corona-Virus“, der bereits in über 50 Gesprächen mit Kulturmanager:innen, Künstler:innen sowie Expert:innen aus Kulturpolitik und Wissenschaft über Kultur und Gesellschaft in Zeiten des Wandels reflektiert. 

Für eine Übersicht seiner Publikationen und weiterer Aktivitäten siehe www.martinzierold.de.

E-Mail: mail@martinzierold.de

 

Prof. Dr. Thorsten Koch

Prof. Dr. Thorsten Koch ist seit 2010 Leiter der Abteilung für Angewandte Methoden der algorithmischen Intelligenz am Zuse Institute Berlin. Er leitet die Einheit für Digitale Daten und Informationen für Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur, zu der auch digiS gehört.

Seit 2014 ist er Professor im Fachgebiet Sofware und Algorithmen für diskrete Optimierung an der Technischen Universität Berlin. Thorsten Koch beschäftigt sich mit der praktischen Anwendung und Entwicklung von Forschungssoftware in verschiedenen Bereichen von Kultur bis Energieversorgung.

Eine Übersicht der Publikationen finden Sie hier.