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Workshops

Die Unterstützung und Beratung der Projektpartner des Förderprogramms Digitalisierung gehört zu den grundlegenden Tätigkeiten des Forschungs- und Kompetenzzentrums Digitalisierung Berlin (digiS). Um dies zu gewährleisten, bieten wir am Zuse Institute Berlin (ZIB) zahlreiche Workshops zu diversen Themen der Digitalisierung an.

All unsere Projektpartner ebenso wie jene, die es noch werden möchten, sind herzlich eingeladen, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen. Zur Anmeldung für die Workshops werden wir rechtzeitig eine Einladung an alle Partner und Mitglieder unserer Mailingliste verschicken.

Wir nehmen Sie gern in unsere Mailingliste auf, damit Sie alle Veranstaltungseinladungen für Ihre Anmeldung erhalten.
Senden Sie einfach eine Mail an digis@zib.de.

Technische Grundlagen der Digitalisierung

Ziel dieses Workshops ist es, technische Grundlagenkenntnisse zu vermitteln und damit die Qualität von Digitalisierungsdienstleistungen / Digitalisaten nachvollziehbar zu machen. Erläutert werden hierbei vor allem technische Verfahren und Medien (Scannen/Digitalfotografie/Filme/Audio).


Der Workshop zu technischen Grundlagen der Digitalisierung findet am 19. Februar 2018 am Zuse Institute Berlin (ZIB) statt. Bei Interesse melden Sie sich bitte verbindlich bis zum 16. Februar über digis@zib.de an.

Rechtliche Fragestellungen bei Digitalisierungsprojekten

In Zusammenarbeit mit ExpertInnen führen wir jährlich mindestens einen Workshop zu rechtlichen Fragen im Kontext von Digitalisierungsprojekten durch. Der Workshop richtet sich an Mitarbeiter von Kulturinstitutionen und gibt eine Einführung zu den Themen Urheber- und Leistungsschutzrechte.

Neben grundlegenden Fragestellungen sollen dabei auch Ihre spezifischen Fragen und Problemstellungen mit berücksichtigt werden. Eingegangen wird auch auf die Änderungen der Rahmenbedingungen durch das Gesetz zum Urheberrecht in der Wissensgesellschaft, welches zum 1.3.2018 in Kraft tritt. Zur Vorbereitung empfehlen wir Ihnen unsere von iRights erstellte "Handreichung Recht", die Sie bei uns auf der Webseite abrufen können: http://dx.doi.org/10.12752/2.0.002.3

Sollten Sie sich näher mit „open content“ beschäftigen wollen, empfehlen wir Ihnen zur weiteren Lektüre den Leitfaden „Open Content – Ein Praxisleitfaden zur Nutzung von Creative-Commons-Lizenzen“, eine Veröffentlichung der Deutschen UNESCO-Kommission, des Hochschulbibliothekszentrums des Landes Nordrhein-Westfalen und Wikimedia Deutschland. Der Anwalt Dr. Till Kreutzer widmet sich in diesem Leitfaden ausführlich den Vorteilen der Creative-Commons-Lizenzen und skizziert beispielhaft Anwendungsszenarien der verschiedenen freien Lizenzen.


Der Workshop zu rechtlichen Fragestellungen bei Digitalisierungsprojekten findet am 8. März 2018 erneut in Kooperation mit der Anwaltspraxis iRights.Law am Zuse Institute Berlin (ZIB) statt.
Bei Interesse melden Sie sich bitte verbindlich bis zum 2. März über digis@zib.de an.

Digitalisierung ist der Anfang – Langzeitverfügbarkeit ist für die Ewigkeit!

Die Sicherstellung der Langzeitverfügbarkeit ist unabdingbare Voraussetzung für die Verwertbarkeit von digitalen Kulturdaten in neuen Kontexten. Der Zugang zu diesen Daten muss im Interesse einer digitalen Wissensgesellschaft langfristig möglich bleiben. Langzeitarchivierung und Langzeitverfügbarkeit sind in diesem Sinn gleichbedeutend. Am 7. April 2016 wurde das Langzeitarchiv EWIG gelauncht. EWIG wurde von digiS und dem KOBV am Zuse-Institut entwickelt. Durch das Langzeitarchiv wird sichergestellt, dass Daten aus digitalen Sammlungen nachhaltig gespeichert werden und dauerhaft nutzbar bleiben. Dazu werden über die eigentlichen Primärdaten (Texte, Videos, Töne, Bilder, Film…) hinaus weitreichende Informationen darüber mitgespeichert.

Im digiS-Workshop zur Langzeitarchivierung wollen wir Sie zunächst darauf einstimmen, welche Probleme durch „Digital Preservation“ adressiert und gelöst werden sollen.  Wir werden auf die konzeptionellen Grundannahmen der LZA eingehen. Auf welchen Normen und Standards basiert ein vertrauenswürdiges Langzeitarchivierungssystem? Was steht hinter OAIS, PREMIS? Was bedeutet Data Curation für die Institution, die Daten an ein Langzeitarchiv übergibt? 


Der Workshop zu den Grundlagen der digitalen Langzeitarchivierung findet am 17. April 2018 am Zuse Institute Berlin (ZIB) statt.

Metadaten als notwendige Bedingung zur Nutzbarkeit von digitalen Objekten

Metadaten sind Daten über Daten.

Sie ermöglichen es, digitale (digitaliserte) Objekte so zu beschreiben, dass diese identifiziert, strukturiert, gesucht, gefunden, verstanden, verknüpft, präsentiert und in anderen Kontexten benutzt werden können.

Metadaten verleihen dem digitalen Content den gebührenden Glanz. Metadaten ermöglichen eine adäquate Webpräsentation ebenso wie den Nachweis in Portalen wie z. B. der Deutschen Digitalen Bibliothek oder auch die langfristige Bereitstellung und Anreicherung als Linked Data in entsprechenden Datenrepositorien.

Je generischer das verwendete (Meta-)datenmodell, desto höher die Chance, dass ihre Daten auch noch in zehn Jahren für ihre Nutzer zur Verfügung stehen werden, aber desto ungenauer ist auch die Beschreibung der Objekte und damit das Auffinden. Aber erst durch die Verwendung von kontrollierten, gemeinsamen Vokabularen und Community-Standards können die Daten kontextualisiert, erweitert und verknüpft werden und sind damit für die Nutzer (Menschen, Maschinen) nicht nur anzeigbar, sondern – so keine rechtlichen Einschränkungen bestehen – auch nutzbar. 

In digiS Workshops wollen wir die konzeptionelle Modelle, Datenmodelle und Metadatenstandards einführen und eine Einführung in Hinblick auf die Zugänglichkeit, Nachnutzung und Langzeitverfügbarkeit von Objekten aufzeigen.


Der zweitägige Workshop "Metadaten - digital erschließen, nachnutzbar exportieren" findet am 19. und 20. März statt. Er teilt sich in einen ersten (eher theoretischen) Tag (19.3.) zur standardisierten Beschreibung von Kulturerbeobjekten (konzeptionelle Modelle, kontrollierte Vokabulare/Terminologie) und einen zweiten (eher praktischen) Tag (20.3.) mit dem Fokus auf Datenbereinigung und -export in andere Kontexte.

Es besteht die Möglichkeit, lediglich am ersten Tag des Workshops teilzunehmen. Der zweite Tag setzt jedoch die Teilnahme am ersten Veranstaltungstag voraus. Bitte teilen Sie uns in Ihrer Anmeldung mit, ob Sie lediglich am ersten oder an beiden Tagen des Workshops teilnehmen möchten.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 14. März verbindlich über unsere Mailadresse digis@zib.de an.

A gentle introduction to Wikidata -
ein Workshop mit Wikimedia Deutschland und der Open Knowledge Foundation

Wikidata ist eine freie Wissensdatenbank, die sowohl von Menschen als auch von Maschinen gelesen und bearbeitet werden kann. Wikidata ist ein Speicher für strukturierte Daten und dient unter anderem dazu, Wikimedia Projekte wie die Wikipedia zu unterstützen. Die Idee hinter Wikidata ist allerdings nicht "das Wissen" der Welt zugänglich zu machen, sondern den Wissensstand zu einer bestimmten Zeit und mit einer dafür ausgewiesenen Referenz wiederzugeben. Die Daten in Wikidata (ausschließlich Metadaten) stehen unter der Lizenz CC0. Sie können in standardisierten Formaten exportiert werden und dadurch auch mit anderen Datenbanken als Linked Data verbunden werden. Ein Projekt im Rahmen der digiS-Förderung hat die Normdaten der Wikidata genutzt, um die eigene Erschließungsarbeit zu vereinfachen: Das Institut für Kunst- und Bildgeschichte (IKB) der HU Berlin hat inzwischen mehrere tausend der mehr als 50.000 Datensätze umfassenden Glasdiasammlung mit Wikidata Items verknüpft. Wikidata dient hier also als eine Art Ankerpunkt, um die eigenen Daten mit weiteren Linked Data zu verbinden und darüber u. a. die abgebildeten Kunstwerke zu lokalisieren.

In dem Workshop wird der Aufbau und die Funktionsweise von Wikidata vorgestellt sowie auch die Arbeit der Freiwilligen Community hinter Wikidata. Anhand von ausgewählten Projekten soll mit ihren Machern über den Wert von Wikidata für Kulturdaten und -institutionen diskutiert werden.


Ein nächster Termin im Jahr 2018 ist in Planung.

Digitale Strategien für Kultureinrichtungen

Nach 25 Jahren World Wide Web und 9 Jahre Smartphone fragen wir nicht mehr nach dem ob, sondern nur noch nach dem wie wir die digitale Welt gestalten. Viele Museen und Kultureinrichtungen haben bereits ihre ersten Erfahrungen gemacht. Viele Museen haben begonnen, ihre Bestände zu digitalisieren und in professionellen Objektdatenbanken zu arbeiten. Facebook und Twitter verändern grundlegend die herkömmliche Öffentlichkeitsarbeit und neue digitale Vermittlungsformate setzen sich erfolgreich durch. Dies ist genau der richtige Zeitpunkt einen Moment innezuhalten, um die grundlegenden Veränderungen in den Kultureinrichtungen zu erfassen und basierend darauf, Konzepte und digitale Strategien für Museen und Kultureinrichtungen abzuleiten.

Der Workshop verfolgt das Ziel, in einem ersten Schritt die Elemente einer digitalen Strategie zu entwickeln, die ausdrücklich die digitalen Sammlungen in den Blick nimmt, um anschließend diesen an konkreten Einrichtungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu schärfen.


Ein nächster Termin im Jahr 2018 ist in Planung.