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Workshops

Die Unterstützung und Beratung der Projektpartner des Förderprogramms Digitalisierung gehört zu den grundlegenden Tätigkeiten des Forschungs- und Kompetenzzentrums Digitalisierung Berlin (digiS). Um dies zu gewährleisten, bieten wir am Zuse Institute Berlin (ZIB) zahlreiche Workshops zu diversen Themen der Digitalisierung an.

All unsere Projektpartner ebenso wie jene, die es noch werden möchten, sind herzlich eingeladen, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen. Zur Anmeldung für die Workshops werden wir rechtzeitig eine Einladung an alle Partner und Mitglieder unserer Mailingliste verschicken.

Wir nehmen Sie gern in unsere Mailingliste auf, damit Sie alle Veranstaltungseinladungen für Ihre Anmeldung erhalten.
Senden Sie einfach eine Mail an digis@zib.de.

Technische Grundlagen der Digitalisierung

Ziel dieses Workshops ist es, technische Grundlagenkenntnisse zu vermitteln und damit die Qualität von Digitalisierungsdienstleistungen / Digitalisaten nachvollziehbar zu machen. Erläutert werden hierbei vor allem technische Verfahren und Medien (Scannen/Digitalfotografie/Filme/Audio).


Der nächste Workshop zu technischen Grundlagen der Digitalisierung findet am 22. Februar 2019 am Zuse Institute Berlin (ZIB) im Hörsaal statt. Bei Interesse melden Sie sich bitte über die Team-Adresse digis@zib.de an.

Rechtliche Fragestellungen bei Digitalisierungsprojekten

In Zusammenarbeit mit ExpertInnen führen wir jährlich mindestens einen Workshop zu rechtlichen Fragen im Kontext von Digitalisierungsprojekten durch. In diesem Jahr kooperieren wir dazu mit Dr. Nils Rauer, MJI (Pinsent Masons Germany LLP).

Der Workshop richtet sich an Mitarbeiter von Kulturinstitutionen und gibt eine Einführung zu den Themen Urheber- und Leistungsschutzrechte sowie Lizenzmodelle. Es wird zudem auf die aktuelle (europäische und nationale) Rechtsprechung zu urheberrechtlichen Fragen eingegangen. Neben diesen Fragestellungen sollen im Workshop auch die spezifischen Fragen und Problemstellungen der TeilnehmerInnen mit berücksichtigt werden. Hier finden Sie die Agenda des Workshops.

Zur Vorbereitung empfehlen wir unsere von iRights erstellte "Handreichung Recht", die Sie bei uns auf der Webseite abrufen können: http://dx.doi.org/10.12752/2.0.002.3

Sollten Sie sich näher mit „open content“ beschäftigen wollen, empfehlen wir Ihnen zur weiteren Lektüre den Leitfaden „Open Content – Ein Praxisleitfaden zur Nutzung von Creative-Commons-Lizenzen“, eine Veröffentlichung der Deutschen UNESCO-Kommission, des Hochschulbibliothekszentrums des Landes Nordrhein-Westfalen und Wikimedia Deutschland. Der Anwalt Dr. Till Kreutzer widmet sich in diesem Leitfaden ausführlich den Vorteilen der Creative-Commons-Lizenzen und skizziert beispielhaft Anwendungsszenarien der verschiedenen freien Lizenzen.


Der Workshop findet am Mittwoch, den 24. April 2019 zwischen 10:00 und ca. 15:30 Uhr am Zuse Institute Berlin statt (Takustr. 7, 14195 Berlin / U Dahlem Dorf // ZIB: Eingang Rundbau, Seminarraum 2006 oder Hörsaal 2007, EG, dann links). Wir schildern den Raum aus. Bitte melden Sie sich bis zum 16.04.2019 unter digis@zib.de verbindlich für den Workshop an.

Digitalisierung ist der Anfang – Langzeitverfügbarkeit ist für die Ewigkeit!

Die Sicherstellung der Langzeitverfügbarkeit ist unabdingbare Voraussetzung für die Verwertbarkeit von digitalen Kulturdaten in neuen Kontexten. Der Zugang zu diesen Daten muss im Interesse einer digitalen Wissensgesellschaft langfristig möglich bleiben. Langzeitarchivierung und Langzeitverfügbarkeit sind in diesem Sinn gleichbedeutend. Am 7. April 2016 wurde das Langzeitarchiv EWIG gelauncht. EWIG wurde von digiS und dem KOBV am Zuse-Institut entwickelt. Durch das Langzeitarchiv wird sichergestellt, dass Daten aus digitalen Sammlungen nachhaltig gespeichert werden und dauerhaft nutzbar bleiben. Dazu werden über die eigentlichen Primärdaten (Texte, Videos, Töne, Bilder, Film…) hinaus weitreichende Informationen darüber mitgespeichert.

Im digiS-Workshop zur Langzeitarchivierung wollen wir Sie zunächst darauf einstimmen, welche Probleme durch „Digital Preservation“ adressiert und gelöst werden sollen.  Wir werden auf die konzeptionellen Grundannahmen der LZA eingehen. Auf welchen Normen und Standards basiert ein vertrauenswürdiges Langzeitarchivierungssystem? Was steht hinter OAIS, PREMIS? Was bedeutet Data Curation für die Institution, die Daten an ein Langzeitarchiv übergibt?


Der Workshop zu den Grundlagen der digitalen Langzeitarchivierung fand am 17. April 2018 am Zuse Institute Berlin (ZIB) statt. Ein nächster Termin ist für die zweite Jahreshälfte 2019 geplant.


Weiterführende Links

Metadaten als notwendige Bedingung zur Nutzbarkeit von digitalen Objekten

Metadaten sind Daten über Daten.

Sie ermöglichen es, digitale (digitaliserte) Objekte so zu beschreiben, dass diese identifiziert, strukturiert, gesucht, gefunden, verstanden, verknüpft, präsentiert und in anderen Kontexten benutzt werden können.

Metadaten verleihen dem digitalen Content den gebührenden Glanz. Metadaten ermöglichen eine adäquate Webpräsentation ebenso wie den Nachweis in Portalen wie z. B. der Deutschen Digitalen Bibliothek oder auch die langfristige Bereitstellung und Anreicherung als Linked Data in entsprechenden Datenrepositorien.

Je generischer das verwendete (Meta-)datenmodell, desto höher die Chance, dass ihre Daten auch noch in zehn Jahren für ihre Nutzer zur Verfügung stehen werden, aber desto ungenauer ist auch die Beschreibung der Objekte und damit das Auffinden. Aber erst durch die Verwendung von kontrollierten, gemeinsamen Vokabularen und Community-Standards können die Daten kontextualisiert, erweitert und verknüpft werden und sind damit für die Nutzer (Menschen, Maschinen) nicht nur anzeigbar, sondern – so keine rechtlichen Einschränkungen bestehen – auch nutzbar. 

Alle drei Workshops zum Thema Metadaten sind bereits ausgebucht. Anmeldungen nur noch über Warteliste!


21. März 2019: Einführung in die digitale Erschließung – Metadaten I 

Wie beschreibt man ein Objekt? Was ist das Objekt? Welche Modelle sind sinnvoll? Was ist ein Modell? Wie macht man eine Nadel im Heuhaufen auffindbar? Was ist mit Immateriellem? Geht es auch weniger abstrakt? Was ist ein “gutes” Erschließungswerkzeug?

Anhand konkreter Beispiele wollen wir diese und weitere Fragen rund um die digitale Erschließung mit Hilfe von konzeptionellen Modellen, Datenmodellen und Metadatenstandards praxisnah erläutern und eine Einführung im Hinblick auf Zugänglichkeit und Nachnutzung von Objekten geben.

Themen sind u.a. das Konzeptionelle Referenzmodell CRM der CIDOC und Ergänzungen, der Austauschstandard LIDO und Portale wie die DDB oder Europeana.


10. April 2019: Daten bereinigen und anreichern mit OpenRefine – Metadaten II

Mit OpenRefine lassen sich CSV-Dateien, einfachen Excel-Tabellen und weitere flache Datenstrukturen unkompliziert bearbeiten. Sei es das (Re-)Strukturieren von Inhalten, die Vereinheitlichung von Schreibweisen, oder eine Anreicherung mit zugehörigen Identifiern aus kontrollierten Vokabularen, wie bspw. der GND. An praxisnahen Beispielen erarbeiten wir gemeinsam die Grundfunktionalitäten des Werkzeugs. Abschließend können eigene Datensätze der Teilnehmer (CSV, Excel) bearbeitet und besprochen werden.

Für die Teilnahme am Workshop ist ein eigener internetfähiger Laptop notwendig, auf dem die folgenden Programme installiert sein müssen:

  1. Mozilla Firefox: https://www.mozilla.org/de/firefox/new/
  2. OpenRefine, Version 3.1: http://openrefine.org/download.html
  3. Zur Nutzung von OpenRefine muss eine Java-Laufzeitumgebung (JRE) auf Ihrem Rechner installiert sein.

Konkrete Installationshinweise für OpenRefine unter Windows, OSX und Linux finden Sie hier: https://github.com/OpenRefine/OpenRefine/wiki/Installation-Instructions. Bitte stellen Sie im Vorfeld des Workshops sicher, dass die benötigten Programme auf Ihrem Rechner laufen!

Materialien für den Workshop am 10.4.2019

 


22. Mai 2019: Praxisnahe Einführung in kontrollierte Vokabulare: Nutzen, Nachnutzen, Nachnutzenlassen – Metadaten III

Digitale Objekte gibt es wie Sand am Meer und es werden ständig mehr. Suchmaschinen und Portale sind deshalb unabdingbare Hilfsmittel um an Informationen zu gelangen. Wie aber müssen Daten beschaffen sein, dass ein Nutzer genau die (und nur die) Sandkörner finden kann, die relevant sind und das unabhängig davon, wer die Daten veröffentlicht hat?

Dieser Workshop gibt eine Einführung in kontrolliertes Vokabular und Normdaten, erklärt Begriffe und Konzepte. Wie und wofür benutzt man GND, ICONCLASS, AAT und Co. richtig? Was genau ist ein Thesaurus heutzutage im Linked-Data-Universum? Was ist der Unterschied zwischen klassieren und klassifizieren, Precision und Recall?

Anschließend gibt es eine praktische Einführung für alle, die einen Rechner mitbringen: Wie erweitert man bestehende Vokabulare und macht diese Erweiterung auch für andere nutzbar mit einfachen Mitteln?

Digitale Strategien für Kultureinrichtungen

Nach 25 Jahren World Wide Web und 9 Jahre Smartphone fragen wir nicht mehr nach dem ob, sondern nur noch nach dem wie wir die digitale Welt gestalten. Viele Museen und Kultureinrichtungen haben bereits ihre ersten Erfahrungen gemacht. Viele Museen haben begonnen, ihre Bestände zu digitalisieren und in professionellen Objektdatenbanken zu arbeiten. Facebook und Twitter verändern grundlegend die herkömmliche Öffentlichkeitsarbeit und neue digitale Vermittlungsformate setzen sich erfolgreich durch. Dies ist genau der richtige Zeitpunkt einen Moment innezuhalten, um die grundlegenden Veränderungen in den Kultureinrichtungen zu erfassen und basierend darauf, Konzepte und digitale Strategien für Museen und Kultureinrichtungen abzuleiten.

Der Workshop verfolgt das Ziel, in einem ersten Schritt die Elemente einer digitalen Strategie zu entwickeln, die ausdrücklich die digitalen Sammlungen in den Blick nimmt, um anschließend diesen an konkreten Einrichtungen der TeilnehmerInnen zu schärfen.


Der nächste Workshop zu Digitale Strategien findet am 23.09.2019 im Zuse Institut Berlin (ZIB) im Seminarraum statt. Bei Interesse melden Sie sich bitte über die Team-Adresse digis@zib.de an.