Workshops
Die Unterstützung und Beratung der Projektpartner:innen des Förderprogramms Digitalisierung gehört zu den grundlegenden Tätigkeiten des Forschungs- und Kompetenzzentrums Digitalisierung Berlin (digiS). Um dies zu gewährleisten, bieten wir am Zuse-Institut Berlin (ZIB) und online zahlreiche Workshops zu diversen Themen der Digitalisierung an.
All unsere Projektpartner:innen ebenso wie jene, die es noch werden möchten und alle Interessierten, sind herzlich eingeladen, an diesen kostenlosen Veranstaltungen teilzunehmen. Die Workshopthemen und Termine 2025 werden laufend ergänzt.
Wir nehmen Sie gern in unsere Mailingliste auf, damit Sie alle Veranstaltungseinladungen für Ihre Anmeldung erhalten.
Metadaten als notwendige Bedingung zur Nutzbarkeit von digitalen Objekten
Metadaten sind Daten über Daten.
Sie ermöglichen es, digitale (digitalisierte) Objekte so zu beschreiben, dass diese identifiziert, strukturiert, gesucht, gefunden, verstanden, verknüpft, präsentiert und in anderen Kontexten benutzt werden können.
Metadaten verleihen dem digitalen Content den gebührenden Glanz. Metadaten ermöglichen eine adäquate Webpräsentation ebenso wie den Nachweis in Portalen wie z. B. der Deutschen Digitalen Bibliothek oder auch die langfristige Bereitstellung und Anreicherung als Linked Data in entsprechenden Datenrepositorien.
Je generischer das verwendete (Meta-)datenmodell, desto höher die Chance, dass ihre Daten auch noch in zehn Jahren für ihre Nutzenden zur Verfügung stehen werden, aber desto ungenauer ist auch die Beschreibung der Objekte und damit das Auffinden. Aber erst durch die Verwendung von kontrollierten, gemeinsamen Vokabularen und Community-Standards können die Daten kontextualisiert, erweitert und verknüpft werden und sind damit für die Nutzer (Menschen, Maschinen) nicht nur anzeigbar, sondern – so keine rechtlichen Einschränkungen bestehen – auch nutzbar.
Die Vorträge unserer Metadatenworkshops werden in Form von Video-Lectures zum Selbststudium angeboten. Die Videos finden Sie auf unserer Webseite unter Wissenswertes.
Einsatz und Anwendung kontrollierter Vokabulare und Normdaten
Mit Alexander Winkler
Kontrollierte Vokabulare wie etwa die Gemeinsame Normdatei (GND) oder der Getty Arts & Architecture Thesaurus (AAT) sind für die Metadatenqualität von großer Bedeutung. Sie steigern die Auffindbarkeit, Nachnutzbarkeit und Interoperabilität Ihrer Daten. Im Workshop werden zunächst die wesentlichen Inhalte der als Video online bereitgestellten eLecture rekapituliert. Im Mittelpunkt steht aber die praktische Anwendung kontrollierter Vokabulare. Wir werden uns der Verwendung von kontrollierten Vokabularen anhand einiger Beispiele kritisch nähern und gemeinsam verschiedene Recherchemöglichkeiten in den gängigen großen kontrollierten Vokabularen (GND, AAT, Iconclass, Geonames, Wikidata) ausprobieren und das Wissen in einer praktischer Übung anwenden. Selbstverständlich gibt es Gelegenheit, Fragen zur eLecture oder allgemein zum Thema kontrollierte Vokabulare zu stellen.
Sie können sich gerne vorab unsere eLecture anschauen, dies ist aber nicht notwendig um am Workshop teilzunehmen. Redundanzen sind ggf. möglich.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Termin & Anmeldung
09.03.2026, 10:00 – 12:30 und 13:30 – 15:00 Uhr
AnmeldungEinführung in das digitale Erschließen
Mit Marco Klindt
Die Veranstaltung ist als Selbststudium mit eLectures vorab geplant, mit anschließendem Impulsvortrag und Q&A.
Die Inhalte der eLectures vermitteln die konzeptionellen Hintergründe und Probleme bei der Erschließung von Objekten des kulturellen Erbes im Digitalen. Kulturerbe-Daten sind nur nachhaltig (nach-)nutzbar, wenn sie interoperabel erfasst und exportiert werden. Fragestellungen hierzu wären unter anderem:
- Wie beschreibt man ein Objekt?
- Was ist das Objekt?
- Und was ist ein Modell?
- Welche Modelle sind sinnvoll?
- Was ist mit Immateriellem?
Die sechs Teile der eLecture erläutern allgemein die Herausforderung des digitalen Erschließens, erklären die Grundideen von konzeptionellen Modellen sowie die Anforderungen für die breite Nachnutzbarkeit von Metadaten, führen in die Grundlagen von kontrolliertem Vokabular ein und motivieren das Austauschformat LIDO (Lightweight Information Describing Objects) und die Weiterentwicklung des Standards in der Version 1.1 sowie die Verwendung des digiS LIDO-Validators. Obwohl schwerpunktmäßig auf museale Erschließung eingegangen wird, sind die vorgestellten Inhalte auch für andere Sparten relevant und übertragbar.
Schauen Sie die eLectures bitte vorab an. Sie führen in verschiedene Bereiche der digitalen Erschließung ein und können unabhängig voneinander angehört werden.
Termin & Anmeldung
24.03.2026, 10:00 – 11:30 Uhr
Anmeldung