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Spartenübergreifende Beratungsstelle für Digitalisierungsprojekte

Das Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin (digiS) ist eine Einrichtung zur spartenübergreifenden Beratung, Koordinierung und Unterstützung von Digitalisierungsprojekten in Berlin. digiS wurde 2012 im Rahmen des landesweiten Förderprogramms Digitalisierung gegründet. Das Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin ist am Zuse Institute Berlin (ZIB) angesiedelt und wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa. digiS berät Kultureinrichtungen, koordiniert das Förderprogramm Digitalisierung und stellt technische Services und Expertise zur Verfügung, um die langfristige Nachnutzbarkeit und Verfügbarkeit der Daten aus den Projekten zu sichern.

In diesem Jahr unterstützt das Land Berlin zehn Digitalisierungsprojekte. Projektpartner*innen von digiS im Förderprogramm 2021 sind: Archiv der Akademie der Künste, Friedrichshain-Kreuzberg Museum, Georg Kolbe Museum, Grimm-Sozietät Berlin e. V., Industriesalon Schöneweide e.V., Lette Verein, Stiftung Deutsche Kinemathek, Stiftung Deutsches Technikmuseum und die Stiftung Stadtmuseum Berlin. Die Stiftung Stadtmuseum Berlin ist dieses Jahr mit zwei Projekten vertreten.

Zusätzlich und außerhalb des Wettbewerbs hat das Brücke-Museum eine Zuwendung zur Digitalisierung seiner Ethnographica-Bestände von der Berliner Kulturverwaltung erhalten und wird ebenfalls von digiS mit betreut. Dieses Projekt ist ein Pilotvorhaben, das sich dem Thema Dekolonisierung widmet.

Auch von digiS mitbetreut werden die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin, die Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin sowie das Institut für Theaterwissenschaften der Freien Universität Berlin, die von der Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung für ihre Digitalisierungsprojekte 2021 einmalig gefördert werden.