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Langzeitverfügbarkeit

Im Förderprogramm Digitalisierung ist die Sicherung der Langzeitverfügbarkeit des digitalen Kulturerbes mitgedacht und als ein Arbeitsfeld von digiS verortet. Unsere Grundsätze im Umgang mit den Projektdaten zur Langzeitarchivierung / Langzeitverfügbarkeit werden in unserem Leitbild beschrieben. Mehr Information zu unserem Leitbild finden Sie hier.

Auf dieser Grundlage bauen wir in enger Kooperation mit dem KOBV (Kooperativer Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg) am Zuse Institute Berlin (ZIB) Services zur Sicherung der Langzeitverfügbarkeit der in den Projekten entstehenden Kulturdaten auf.

Diese übergreifende Kooperation im ZIB findet ihren organisatorischen Ausdruck in der Arbeitsgruppe „Digital Preservation“. Das Land Berlin nimmt über digiS mit der Umsetzung dieses neuen Konzeptes eine Vorreiterrolle im Bereich der Sicherung der Langzeitverfügbarkeit von heterogenen Datenbeständen ein. 
Die Gesamtarchitektur der ersten Version des LZA-Systems („EWIG“) sowie das dahinter liegende Datenmodell sind inzwischen ausgearbeitet und veröffentlicht. Ein universales LZA-System soll für die Archivierung und dauerhafte Lesbarkeit der unterschiedlichsten Daten aus dem Kulturerbe- und Forschungsdatenbereich sorgen. Kernkomponenten der an das OAIS-Referenzmodell angelehnten Architektur sind das Archivierungssystem Archivematica, das Speichermanagementsystem iRODS und das Repositorium Fedora. Eine genauere Beschreibung des Systems und des Datenmodells findet sich in unserem Beitrag zur iPRES 2015. 

Das genaue Verfahren zur Übernahme der Daten in die Langzeitarchivierung wird in einer Übernahmevereinbarung festgehalten. Unsere aktuelle Mustervorlage finden Sie hier.