Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr wiederum die am 04. und 05. November 2021 in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt a.M unter der Leitung von Dr. Paul Klimpel stattfindende Konferenz “Zugang gestalten! Schwieriges Erbe” als Netzwerkpartner:in unterstützen dürfen.

Zum kulturellen Erbe gehört nicht nur das Wahre, Gute, Schöne, sondern auch Dokumente und Zeugnisse von Rassismus, Antisemitismus und Homophobie, Kolonialerbe, nationalistische Propaganda- und Hetzschriften, kurzum “Schwieriges Erbe”. Die Frage des Zugangs zu diesen Dokumenten und Objekten stellt sich hier neu und erfordert vielerorts einen Perspektivwechsel. Soll alles frei zugänglich sein? Welche Kontexte braucht dieser Teil des Kulturerbes? An den zwei Konferenztagen bietet das Programm zu diesen Fragestellungen verschiedene Panels an. 

Das am 05.11.21 stattfindende Panel “Umgang mit dem Kolonialerbe” (Moderation: Prof. Monika Hagedorn-Saupe) wirft einen Blick auf den Umgang mit Zeugnissen des Kolonialismus in (Berliner) Kunstmuseum. Dr. Anna Brus und Isabel Fischer (Brücke – Museum Berlin) berichten in ihrem Vortrag über das diesjährige Projekt des Museums zur Erforschung und Zugänglichmachung der Ethnographica Sammlung von Karl Schmidt-Rottluff. Ein wichtiges Anliegen des Museums und dieses Projektes ist es den Prozess der Digitalisierung, Erschließung und Veröffentlichung im Austausch und Dialog mit (wissenschaftlichen) Expert:innen aus dekolonialen Initiativen, BIPOC und Zivilgesellschaft umzusetzen.


Die Anmeldung finden Sie auf der Konferenz-Website unter: https://zugang-gestalten.org/anmelden-register/ 

Der Auftakt der Konferenz findet am 03. November 2021 im Jüdischen Museum Frankfurt statt. 

Mehr zur diesjährigen Konferenz, Programm, Anmeldung, Partner:innen finden Sie unter www.zugang-gestalten.org