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Aktuelles

Offene GLAM Daten auf dem Berliner OpenData Portal

Die Deutsche Digitale Bibliothek bietet inzwischen mehr als 24 Mio. Daten aus verschiedensten Kulturerbeinstitutionen bundesweit über ihre Schnittstellen an. Gute 9 Mio sind davon mit Digitalisaten versehen. Ein Teil der Daten stammt aus Partnereinrichtungen des digiS-Netzwerks. Die Kulturdaten können auch über die API der Deutschen Digitalen Bibliothek abgefragt werden. Diese Abfragen setzen allerdings einen kostenlosen API-Zugang voraus.

Als ergänzendes Angebot bietet digiS daher ab jetzt offene Daten von Berliner Einrichtungen aus dem digiS-Netzwerk über das Berlin Open Data Portal des Landes Berlin (BOD) als Datendumps (ZIP-Archive mit XML-Dateien im EDM-Format) zum Herunterladen an. Somit kann man einen Blick in die Daten gewinnen und sie nachnutzen – auch ohne API-Zugang.

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit in diesem Projekt bei Michael Büchner (DDB), Sebastian Askar (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe), Andreas Mängel und Knud Möller (beide BerlinOnline). Weitere Informationen finden Sie hier auf der digiS- Seite und natürlich direkt auf dem Portal BOD.

Kulturstiftung des Bundes fördert Kultur-Hackathon Coding da Vinci!

Die Freude ist groß über den am 21. Juni 2018 veröffentlichten offiziellen Beschluss: Im Rahmen des Programms Kultur digital (Arbeitstitel) der Kulturstiftung des Bundes (KSB) wird der Kultur-Hackathon Coding da Vinci in den Jahren 2019 bis 2022 mit 1,2 Millionen Euro gefördert!

Coding da Vinci entstand 2014 in Berlin als Gemeinschaftsprojekt von digiS, der Wikimedia Deutschland, der Deutschen Digitalen Bibliothek und der Open Knowledge Foundation Deutschland und mit dem Ziel, Kulturinstitutionen mit EntwicklerInnen, DesignerInnen, GamerInnen und (Digital-)Kulturbegeisterten zusammen zu bringen, um aus den digitalen Sammlungen und offenen Datensätzen von Kultureinrichtungen innovative Anwendungen wie Apps, Webseiten oder Spiele zu kreieren. In den vergangenen Jahren stieg das Interesse für diese Initiative stetig an. Zweimal wurde der Hackathon als bundesweites Event in Berlin von den Gründungspartnern durchgeführt. Mit Coding da Vinci Nord (2016) und Coding da Vinci Ost (2018) ging der Kulturhackathon dann in verschiedene Regionen Deutschlands. In den Startlöchern stehen zur Zeit bereits die Veranstaltungen Coding da Vinci Rhein-Main (2018) und Coding da Vinci Süd (2019).

Durch die Förderung der Kulturstiftung des Bundes soll der Kultur-Hackathon in den kommenden Jahren bis zu achtmal programmbegleitend und an bundesweit wechselnden Standorten ausgerichtet werden. Außerdem wird eine Geschäftsstelle von Coding da Vinci an der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) / Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt/Main eingerichtet.

Die Kooperation mit der KSB soll insbesondere auch eine nachhaltigere Entwicklung der im Hackathon entstehenden Projektprototypen ermöglichen und damit in den Kultureinrichtungen die Angebote auf Basis offener und frei zugänglicher Kulturdaten erweitern.

Abschlussberichte der Digitalisierungsprojekte 2017 online

Insgesamt 10 Berliner Kultureinrichtungen haben im vergangenen Jahr am Förderprogramm Digitalisierung 2017 teilgenommen und erweitern die digitale Kulturlandschaft mit den Schätzen ihrer Sammlungen. Falls Sie neugierig sind, welche Ergebnisse die Projekte hervorgebracht haben und wie der Arbeitsprozess verlief, können Sie das nun für alle Digitalisierungsprojekte in ihren jeweiligen Abschlussberichten auf unserer Website nachlesen. Sie finden die Verweise zu den Berichten auf den Projektseiten des Förderprogramms 2017 im Projektpartner-Archiv.

Der Blick auf das kulturelle Erbe und Digitale Plattformen – Konferenz am 21. Juni

Am 21. Juni veranstaltet digiS gemeinsam mit dem Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz und der Europeana Foundation am Zuse Institute Berlin (ZIB) eine Konferenz zu digitalen Anwendungen im musealen Kontext. Präsentiert werden Plattformen für das digitale kulturelle Erbe auf europäischer, nationaler und lokaler Ebene. Es geht außerdem um 3-D, Augmented Reality, Virtual Reality und partizipative Aktivitäten im Kulturbereich.

Die Veranstaltung findet von 9:30 – 17:00 Uhr im ZIB (Takustr. 7, 14195 Berlin-Dahlem) statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
Weitere Informationen zum Programm sowie den Link zur Anmeldung finden Sie hier:

Programm (DE / EN)

Hier können Sie sich für die Konferenz anmelden / Click here to register for the conference

Die Konferenz ist Teil des EUROPEAN CULTURAL HERITAGE SUMMIT 2018. Informationen zu dieser und vielen anderen Veranstaltungen können Sie der Website entnehmen und alle Ereignisse bei Twitter unter #EuropeanHeritageSummit verfolgen. Während der Veranstaltung wird in den sozialen Netzwerken unter den Twitter-Hashtags #visionCH und #digitalMuseum informiert.

Äpfel, Birnen, Kulturdaten – Coding da Vinci Ost erfolgreich gestartet

Am vergangenen Wochenende fand in Leipzig der Auftakt des Kulturhackathons Coding da Vinci Ost statt.

FUK Graphic Design Studio CC-BY Volker Agueras Gaeng, Coding da Vinci Ost, CC BY-SA 3.0

In schönster Umgebung der UB Leipzig und organisiert von einem sehr engagierten lokalen Veranstalterteam, bestehend aus der Universitätsbibliothek Leipzig (UBL), dem Institut für Digitale Technologien (IfDT) und dem OK Lab Leipzig trafen sich technikaffine und kulturinteressierte Communities am 14./15.04.2018 mit Kulturinstitutionen, die für den Kulturhack „Coding da Vinci Ost“ 31 Datensätze offen nachnutzbar verfügbar gemacht hatten. Darunter die großen Einrichtungen aus der Region Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, die Klassik Stiftung Weimar, die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und die Deutsche Nationalbibliothek.

Aber auch kleinere Museen und Archive der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hatten Daten bereitgestellt. So steuerte das Gleimhaus – Museum der deutschen Aufklärung zwei Datensätze unter freier Lizenz bei, einer davon behandelte die zumindest uns bei digiS bislang unbekannte Objektart „Vivatband.

„Vivatbänder“ sind bedruckte oder beschriebene Stoffbänder, die zunächst anlässlich militärischer Siege angefertigt wurden, später aber als „Freundschaftsbänder“ aus Anlaß  Taufen, Geburtstagen oder Hochzeiten verbreitet wurden.

Museum für Druckkunst, Leipzig CC BY SA 3.0

Das Museum für Druckkunst Leipzig stellt Scans von Holzbuchstaben zur Verfügung und Sounds von Druckmaschinen. Die Scans umfassen zwei Schriften, von denen weder Name noch Erscheinungsjahr bekannt sind.

Die „Poesiealben“ des 17. und 18. Jahrhunderts, die Stammbücher der Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar, wiederum sind auch unterwegs mitgeführte Bücher, in die sich Freunde und Bekannte des Besitzers mit Zeichnungen, Bildern, Widmungen, kleinen Texten oder Gedichten etc. einschrieben.

Schon eine halbe Stunde nach der Datenvorstellung durch die Kulturinstitutionen wurden Ideen für die Nachnutzbarkeit von den anwesenden Entwickler/-innen gepitched. Der frische Blick von außen auf das digitale Kulturgut führt immer wieder zu kreativen Schöpfungen und damit zu neuen Anwendungen. So auch dieses Mal. Im Hackdash von CdV Ost kann man die Projektideen mitverfolgen. Sei es „Radfahrerwissen – velo Open Access“ mit Daten der SLUB Desden, ein Projekt, das historisches Radtourenwissen wieder sichtbar und erFAHRbar macht und zudem in Form einer Webanwendung ein digitales Geschichtsdossier entlang der Strecke anbietet.

Ein Spiel entsteht bei „Äpfel und Birnen“ – basierend auf dem Wachsfrüchte-Datensatz der Stiftung Schloss Friedenstein sieht der/die Nutzer/in auf einem an Guitar Hero angelehnten Interface Äpfel und Birnen auf sich zukommen und muss diese möglichst schnell und richtig sortieren.

Aber dies sind nur zwei von 22 Ideen, die auf dem Hackdash stehen. In den kommenden 9 Wochen bis zum 16. Juni 2018 haben die Teams nun unterstützt durch die lokalen Veranstalter/innen und die Institutionen Zeit ihre Projekte zur öffentlichen Projektpräsentation und Preisverleihung auszuarbeiten.

 

 

Coding da Vinci Ost Kick off am 14. / 15.04.2018 an der UB Leipzig

Oder „Der Igel ist ein kleines Thier/ Man geb‘ ihm Chocolad und Bier.

CC BY SA Ernst Welker. Museum Burg Posterstein

Die Gäste der Herzogin von Kurland dargestellt in ungewöhnlichen Portraitzeichnungen: Die historischen Persönlichkeiten treten als Fabelwesen auf, deren Kopf der Maler Ernst Welker (1784/88-1857) durch ein Portrait der entsprechenden Person ersetzte und mit einem zweizeiligen Reim versah. Nur einer von derzeit 20 Datensätzen, die bei Coding da Vinci Ost am 14./15.4.2018 zur kreativen Nachnutzung vor- und zur Verfügung gestellt werden und die bereits jetzt auf der CdV – Webseite einsehbar und nutzbar sind.

Der 2014 von der Deutschen Digitalen Bibliothek, der Open Knowledge Foundation Deutschland, Wikimedia Deutschland und digiS ins Leben gerufene Kultur-Hackathon Coding da Vinci, in dessen Zentrum die freie Verfügbarkeit und Nutzbarkeit von Kulturdaten steht, hat sich inzwischen in die Regionen verbreitet. 2016 in Hamburg als CdV Nord, 2017 wiederum in Berlin und nun also Leipzig. Coding da Vinci Ost wird von der Universitätsbibliothek Leipzig, dem Institut für Digitale Technologien und dem OK Lab Leipzig gemeinsam durchgeführt.

Das Kick-Off des Kultur-Hackathons findet am 14. und 15. April 2018 an der Universitätsbibliothek Leipzig statt.

An diesem Wochenende werden die verschiedenen Datensets von den Kultur-Institutionen vorgestellt. Aber es geht nicht nur darum, die Daten kennenzulernen, sondern auch um die Menschen, die aus diesem Kulturdatenschatz neue spannende Anwendungen entwickeln.  Ob Apps, Spiele, AR oder VR-Anwendungen, Hardware-Kunst – nach dem Pitch der Daten durch die Institutionen sind die Teilnehmer/-innen gefragt. Erste Ideen für den kreativen Umgang mit diesen Daten werden vorgestellt, so dass sich während des Kick offs viele Projektteams bilden, die diese Ideen dann über den Zeitraum des Sprints bis zur Preisverleihung am 16. Juni 2018 zusammen mit den Institutionen weiter entwickeln.

Wir sind gespannt auf das Kick off und freuen uns schon auf tolle Daten und spannende Ideen!

Bei Interesse – einfach mal vorbeischauen. Anmeldung: https://pretix.eu/ubleipzig/cdvost/

 

Workshop „Langzeitarchivierung“ am 17. April 2018

Grundlagen der Langzeitarchivierung
(digiS: Heinz-Günter Kuper und Kilian Amrhein)
17. April 2018, 10-13 Uhr

Die Sicherstellung der Langzeitverfügbarkeit ist eine unabdingbare Voraussetzung für die Verwertbarkeit von digitalen Kulturdaten in neuen Kontexten. Langzeitarchivierung und Langzeitverfügbarkeit sind in diesem Sinn gleichbedeutend. Durch das Langzeitarchiv wird sichergestellt, dass Daten aus digitalen Sammlungen nachhaltig und dauerhaft nutzbar bleiben.

Im digiS-Workshop zu den Grundlagen der Langzeitarchivierung wollen wir Sie zunächst darauf einstimmen, welche Probleme durch „Digital Preservation“ adressiert und gelöst werden sollen. Wir werden auf die konzeptionellen Grundannahmen der LZA eingehen. Auf welchen Normen und Standards basiert ein vertrauenswürdiges Langzeitarchivierungssystem? Was steht hinter OAIS und PREMIS? Was bedeutet Data Curation für die Institution, die Daten an ein Langzeitarchiv übergibt?

Der Workshop findet bis etwa 13 Uhr am Zuse Institute Berlin (ZIB), Takustrasse 7, 14195 Berlin statt (Seminarraum 2006, Eingang Rundbau, EG links). Die Teilnahme ist kostenlos.

Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung bis spätestens 12. April an digis@zib.de.

Bundesverdienstkreuz für digiS-Jury-Mitglied Gabriele Beger

Am 27.2.2018 wurde Frau Prof. Dr. Gabriele Beger, Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse für ihre richtungsweisende Arbeit für das gesamte deutsche Bibliothekssystem und ihr Engagement als ehrenamtliche Verfechterin umsetzbarer Regelungen im Urheberrecht verliehen. Frau Beger ist seit dem Förderjahr 2014 Jurymitglied im Förderprogramm Digitalisierung Berlin. Das digiS-Team gratuliert ganz herzlich! Weitere Informationen: blog.sub.uni-hamburg.de/… (Link: http://www.bibliotheksverband.de/index.php?RDCT=c6eb96283cdbc7789c26 )

Workshop „Metadaten“ am 19./20. März 2018


Metadaten – digital erschließen, nachnutzbar exportieren
(digiS: Anna-Lena Nowicki und Marco Klindt)
Werkzeuge:
OpenRefine
19. und 20. März 2018, 10-16 Uhr

Zu Digitalisaten gehören Metadaten, die diese näher beschreiben, kontextualisieren und auffindbar machen in einer Flut von digitalen Daten. Gute Metadaten ermöglichen es, die Beschreibungen auch außerhalb des Entstehungskontextes für die Präsentation, die Suche im Netz und den Nachweis in Portalen menschen- aber auch maschinentauglich zu nutzen.

Der zweitägige Workshop teilt sich in einen ersten (eher theoretischen) Tag (19.3.) zur standardisierten Beschreibung von Kulturerbeobjekten (konzeptionelle Modelle, kontrollierte Vokabulare/Terminologie) und einen zweiten (eher praktischen) Tag (20.3.) mit dem Fokus auf Datenbereinigung und -export in andere Kontexte.

Die Teilnehmer erfahren Interessantes und Hilfreiches über formale Ontologien wie das CIDOC-CRM (das konzeptionelle Referenzmodell der Dokumentationsgruppe des internationalen Museumsbundes), über den Nutzen und die Benutzung von Vokabularen wie den Arts & Architecture Thesaurus (AAT) des Getty Research Institutes, den Datenaustauschstandard Lightweight Information Describing Objects (LIDO) und das Datenbereinigungs- und Anreicherungswerkzeug Open Refine. Die Grundfunktionalitäten des Werkzeugs werden an praxisnahen Beispielen gemeinsam erarbeitet. Abschließend können eigene Datensätze der Teilnehmer (CSV, Excel) bearbeitet und besprochen werden.

Für die Teilnahme am praktischen Workshop-Teil bringen Sie bitte einen eigenen internetfähigen Laptop mit.
Die folgenden Programme sollten auf diesem bereits installiert sein:
Mozilla Firefox: https://www.mozilla.org/de/firefox/new/
OpenRefine: http://openrefine.org/download.html
Installationshinweise für OpenRefine finden Sie hier: https://github.com/OpenRefine/OpenRefine/wiki/Installation-Instructions

Es besteht die Möglichkeit, lediglich am ersten Tag des Workshops teilzunehmen. Der zweite Tag setzt jedoch die Teilnahme am ersten Veranstaltungstag voraus. Bitte teilen Sie uns in Ihrer Anmeldung mit, ob Sie lediglich am ersten oder an beiden Tagen des Workshops teilnehmen möchten.

Der Workshop findet im Seminarraum des ZIB (Takustr. 7, 14195 Berlin, U Dahlem Dorf // Eingang Rundbau, EG, R. 2006) statt.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Arbeitsmaterial für den Praxisteil mit OpenRefine

Die Veranstaltung ist leider bereits AUSGEBUCHT!

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