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Workshop „Metadaten“ am 19./20. März 2018


Metadaten – digital erschließen, nachnutzbar exportieren
(digiS: Anna-Lena Nowicki und Marco Klindt)
Werkzeuge:
OpenRefine
19. und 20. März 2018, 10-16 Uhr

Zu Digitalisaten gehören Metadaten, die diese näher beschreiben, kontextualisieren und auffindbar machen in einer Flut von digitalen Daten. Gute Metadaten ermöglichen es, die Beschreibungen auch außerhalb des Entstehungskontextes für die Präsentation, die Suche im Netz und den Nachweis in Portalen menschen- aber auch maschinentauglich zu nutzen.

Der zweitägige Workshop teilt sich in einen ersten (eher theoretischen) Tag (19.3.) zur standardisierten Beschreibung von Kulturerbeobjekten (konzeptionelle Modelle, kontrollierte Vokabulare/Terminologie) und einen zweiten (eher praktischen) Tag (20.3.) mit dem Fokus auf Datenbereinigung und -export in andere Kontexte.

Die Teilnehmer erfahren Interessantes und Hilfreiches über formale Ontologien wie das CIDOC-CRM (das konzeptionelle Referenzmodell der Dokumentationsgruppe des internationalen Museumsbundes), über den Nutzen und die Benutzung von Vokabularen wie den Arts & Architecture Thesaurus (AAT) des Getty Research Institutes, den Datenaustauschstandard Lightweight Information Describing Objects (LIDO) und das Datenbereinigungs- und Anreicherungswerkzeug Open Refine. Die Grundfunktionalitäten des Werkzeugs werden an praxisnahen Beispielen gemeinsam erarbeitet. Abschließend können eigene Datensätze der Teilnehmer (CSV, Excel) bearbeitet und besprochen werden.

Für die Teilnahme am praktischen Workshop-Teil bringen Sie bitte einen eigenen internetfähigen Laptop mit.
Die folgenden Programme sollten auf diesem bereits installiert sein:
Mozilla Firefox: https://www.mozilla.org/de/firefox/new/
OpenRefine: http://openrefine.org/download.html
Installationshinweise für OpenRefine finden Sie hier: https://github.com/OpenRefine/OpenRefine/wiki/Installation-Instructions

Es besteht die Möglichkeit, lediglich am ersten Tag des Workshops teilzunehmen. Der zweite Tag setzt jedoch die Teilnahme am ersten Veranstaltungstag voraus. Bitte teilen Sie uns in Ihrer Anmeldung mit, ob Sie lediglich am ersten oder an beiden Tagen des Workshops teilnehmen möchten.

Der Workshop findet im Seminarraum des ZIB (Takustr. 7, 14195 Berlin, U Dahlem Dorf // Eingang Rundbau, EG, R. 2006) statt.
Melden Sie sich bitte bis zum 14. März verbindlich über unsere Mailadresse digis@zib.de an.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Förderprogramm zur Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes und digiS verstetigt!

Endlich ist es offiziell: Das Land Berlin hat mit dem Beschluss des Doppelhaushaltes für die Jahre 2018/2019 und der Zustimmung des Verwaltungsrats des Zuse Institute Berlin (ZIB), „digiS“ und das „Förderprogramm zur Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes“ zum 1. Januar 2018 verstetigt.

Das Berliner Modell einer dezentralen Förderung von Digitalisierungsprojekten über ein wettbewerblich ausgerichtetes Programm begleitet von einer zentralen Koordinierungsstelle hat sich in fünf Jahren mit 59 Projekten bewährt. Mit der Verstetigung ändert sich der Namenszusatz von digiS  in „Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin (digiS)“. Eine weitere positive Auswirkung der Verstetigung betrifft die Langzeitarchivierung. Künftig können Digitalisate und Metadaten des kulturellen Erbes von Institutionen, die in der unmittelbaren Zuständigkeit der Kulturverwaltung liegen am Zuse Institute Berlin ohne zeitliche Begrenzung langzeitverfügbar (und damit nachnutzbar) archiviert werden. Das Land Berlin und das ZIB haben hierüber einen entsprechenden Rahmenvertrag geschlossen. Zusätzlich können alle Daten aus den Projektförderungen (Förderprogramm Digitalisierung und EFRE-Projekte Digitalisierung) seit 2012 für zehn Jahre am ZIB langzeitarchiviert werden. Damit ist ein großer und wichtiger Schritt zur nachhaltigen Sicherung des digitalen kulturellen Gedächtnisses Berlins getan.

Welchen Wert qualitativ gute und nachnutzbare Kulturdaten haben können, darüber erzählt der digiS-Kurzfilm „Gemeinsam gute Daten schaffen“ – eine Berliner Geschichte, basierend auf den Daten der digiS-Projekte und über die Kunst, wie man sich mit Daten neue Kontexte erschließen kann. Ein Film über die Arbeit von digiS und seiner Partner, den Berliner Kulturerbeinstitutionen!

Die Digitalisierungsprojekte der diesjährigen Partner von digiS haben bereits ihre Arbeit aufgenommen. Eine Übersicht der Projektpartner 2018 dazu finden Sie auf unserer Seite. Wir freuen uns auf ein spannendes digitales Jahr 2018.

Workshop „Grundlagen der Digitalisierung“ am 19. Februar 2018

Am 19. Februar 2018 veranstaltet digiS einen Workshop zu technischen Grundlagen der Digitalisierung mit Marco Klindt (digiS). Dabei möchten wir Sie in die technische Seite der Digitalisierung einführen. Erläutert werden vor allem die Funktionsweisen verschiedener technischer Verfahren und Medien (Scannen/Digitalfotografie/Filme/Audio). Wenn Sie besser nachvollziehen können, was bestimmte technische Parameter bedeuten, sind Sie schneller und besser in der Lage, die Qualität der von Ihnen im Projekt beauftragten Digitalisierungsdienstleistungen zu bewerten.

Der Workshop findet von 10:00 Uhr bis max. 16:00 Uhr im Seminarraum des Zuse Institute Berlin (ZIB) (Takustr. 7, 14195 Berlin, U Dahlem Dorf // Eingang Rundbau, EG, R. 2006) statt.

Melden Sie sich bitte bis zum 16.02.2018 verbindlich über unsere Mailadresse digis@zib.de an.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Workshop „Recht“ mit iRights.Law am 8. März 2018

In Kooperation mit der Anwaltskanzlei iRights.Law führt digiS am 8. März 2018 zwischen 10 Uhr und 15:30 Uhr erneut einen Workshop zu rechtlichen Fragestellungen bei Digitalisierungsprojekten durch. Wie in den vergangenen Jahren wird es eine Einführung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kulturinstitutionen zu den Themen Urheber- und Leistungsschutzrechte geben. Eingegangen wird auch auf die Änderungen der Rahmenbedingungen durch das Gesetz zum Urheberrecht in der Wissensgesellschaft, welches zum 1. März in Kraft tritt.

Im Auftrag von digiS hat iRights eine Handreichung zu diesen Fragestellungen verfasst, die Sie sich in der aktuellen Fassung auf folgender Seite herunterladen können: http://dx.doi.org/10.12752/2.0.002.3

Sollten Sie sich näher mit „open content“ beschäftigen wollen, empfehlen wir Ihnen zur weiteren Lektüre den Leitfaden „Open Content – Ein Praxisleitfaden zur Nutzung von Creative-Commons-Lizenzen“, eine Veröffentlichung der Deutschen UNESCO-Kommission, des Hochschulbibliothekszentrums des Landes Nordrhein-Westfalen und Wikimedia Deutschland. Der Anwalt Dr. Till Kreutzer widmet sich in diesem Leitfaden ausführlich den Vorteilen der Creative-Commons-Lizenzen und skizziert beispielhaft Anwendungsszenarien der verschiedenen freien Lizenzen.

Die Veranstaltung wird je nach Anzahl der Teilnehmer entweder im Seminarraum (R. 2006) oder im Hörsaal (R. 2007) des Zuse Institute Berlin (ZIB) stattfinden.

Eine verbindliche Anmeldung ist bis zum 02.03.2018 über unsere Mailadresse digis@zib.de möglich.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Download Agenda (pdf)

Neue Publikation von Paul Klimpel (Hg.): Mit gutem Recht erinnern

Herausgegeben von Rechtsanwalt Paul Klimpel, regelmäßiger Referent bei digiS-Veranstaltungen zu rechtlichen Themen, Leiter der Konferenzreihe Zugang Gestalten! sowie Koautor der digiS-Handreichung zu den neuen rechtlichen Rahmenbedingungen für Digitalisierungsprojekte von Gedächtnisinstitutionen, ist nun im Verlag der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg das Buch „Mit gutem Recht erinnern“ erschienen, das „verschiedene Vorschläge und Überlegungen [versammelt], wie die rechtlichen Rahmenbedingungen geändert werden können, um eine stärkere Präsenz auch des urheberrechtlich geschützten kulturellen Erbes im Netz zu ermöglichen. Verfasst sind diese Vorschläge von Experten aus den Gedächtnisinstitutionen sowie aus der Rechtswissenschaft und Politik, mithin von Autoren, die mit den internationalen Rahmenbedingungen und dem urheberrechtlichen Diskurs in Deutschland gut vertraut sind.“

Das Buch ist online frei verfügbar oder kann zum Preis von 14,80 Euro als Printausgabe bestellt werden.
Weiterführende Informationen und die Links zu Download und Bestellung finden Sie hier.

Blick nach NRW – „Kommunales Open Government in NRW“

Ein gutes Beispiel für OpenGovernment – Open Data bietet seit dem 16. Januar 2018 das Stadtarchiv Kerpen in NRW. Im Rahmen des Pilotprojekts „Kommunales Open Government in NRW“ wurde in einer Kooperation zwischen KDVZ Rhein-Erft-Rur und der Open Kowledge Foundation eine Open-Data-Plattform für die digitalen Archivalien des Stadtarchivs geschaffen worden. Die Plattform ist unter https://mein-stadtarchiv.de/ zu erreichen und ermöglicht allen Interessierten einen einfachen Zugang zu den Informationen, darunter umfangreiche Fotobestände, Urkunden, Akten und Karten.

Public Domain Day – Gemeinfreie Werke 2018

Schon einige Tage her, aber trotzdem aktuell… Seit dem Public Domain Day am 1. Januar sind die Werke zahlreicher KünstlerInnen, SchriftstellerInnen und WissenschaftlerInnen mit Ablauf der Regelschutzfrist von (in Europa) 70 Jahren in die Gemeinfreiheit übergegangen und sind somit nicht mehr urheberrechtlich geschützt.

Im Kontext mit digiS und dem Förderprogramm zur Digitalisierung von kulturellem Erbe in Berlin betrifft das in diesem Jahr beispielsweise die Werke des Berliner Bildhauers Georg Kolbe, die von unseren ProjektpartnerInnen im Georg Kolbe Museum digitalisiert und über die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) online zugänglich gemacht wurden.

Eine Auflistung von bildenden KünstlerInnen, deren Werke 2018 gemeinfrei wurden, finden Sie auf dem MusErMeKu-Blog (Museum | Erinnerung | Medien | Kultur) unter folgendem Link: https://musermeku.org/2018/01/01/regelschutzfrist-2018-gemeinfreie-kuenstler/

Neues Jahr, neue Projekte!

digiS startet das neue Jahr 2018 mit neuen und alten Projektpartnern aus insgesamt zehn Institutionen, die das diesjährige Förderprogramm zur Digitalisierung des kulturellen Erbes Berlins mit ihren vielfältigen Digitalisierungsvorhaben gestalten werden. Im November 2017 hat die Jury des Förderprogramms eine Empfehlung von 11 neuen Digitalisierungsprojekten an die Senatsverwaltung für Kultur und Europa übergeben, welche anschließend von Kultursenator Dr. Klaus Lederer bestätigt wurden. Wir freuen uns auf die diesjährige Zusammenarbeit mit folgenden Institutionen:

  • AlliiertenMuseum e.V.
  • Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung
  • FFBIZ – Das feministische Archiv
  • Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz
  • Georg Kolbe Museum
  • HTW Berlin (in Kooperation mit dem Verein für die Geschichte Berlins)
  • Institut für Kunst- und Bildgeschichte der HU Berlin
  • MIME Centrum
  • SMB Kupferstichkabinett
  • Stiftung Stadtmuseum

Auf unserer Internetseite zu den Projektpartnern 2018 finden Sie eine Kurzbeschreibung aller Projekte sowie Informationen zu den Ansprechpartnern in den Institutionen.

Schöne Weihnachten und einen guten Start 2018!

Wir möchten uns auf diesem Weg noch einmal bei allen unseren Projekt- und NetzwerkpartnerInnen bedanken: Sie haben uns auch dieses Jahr wieder ganz wunderbar in unserer Arbeit und bei der Weiterentwicklung unseres gemeinsamen Themas, der nachhaltigen Digitalisierung von Kulturerbe, untertützt. Danke für die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit, für alle Anregungen und ihre Begeisterung. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen allen im kommenden Jahr und wünschen jetzt erst einmal erholsame und schöne Feiertage!

 

 

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