Maschinelles Lernen (ML) oder auch „Künstliche Intelligenz“ (KI) ist weiterhin das große Thema in fast allen Bereichen des menschlichen Arbeitens. Aber was offerieren diese Werkzeuge abseits des großen Hypes von „schneller, größer, besser, einfacher und schöner“ und dem damit prognostizierten Durchdringen aller Lebensbereiche?
Diese digiS-Einführung hat zum Ziel, Nicht-Expert:innen im maschinellen Lernen das nötige Hintergrundwissen zu vermitteln, um sich in diesem Diskurs zurechtzufinden und Hype von sinnvoller Anwendung unterscheiden zu können. Dabei diskutieren wir im 2,5-stündigen Workshop (mit Pause!) folgende Fragen:
- Was sind Methoden Maschinellen Lernens und wie funktionieren große (und kleine) ML-Modelle?
- Ist die Idee einer Intelligenz, die die menschliche mindestens nachahmt oder gar übersteigt neu? (Spoiler: nein.)
- Was sind LLMs, VLMs, Reasoning Architekturen oder multimodale Modelle? Was bedeuten Tokens, Embeddings, Transformer und Prompten?
- Und warum sind Kulturerbeeinrichtungen potentiell so wichtig für die Weiterentwicklung und/oder Regulierung von „KI“?
Diese Fragen stellen sich auch, wenn es um Einordnung und Beherrschbarkeit der Werkzeuge, sowie Autonomie und Emanzipation von großen Anbietern geht. Xenia Kitaeva und Marco Klindt versuchen, ein wenig Hilfestellung beim (frei nach Kant) „(…) Ausgang der Menschen aus einer nicht ganz selbstverschuldeten Unmündigkeit“ zu bieten.
Termin & Anmeldung
Montag, 13.04.2026, 10-12:30
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