Bericht des OABB zur Umsetzung der OA-Strategie in Berlin veröffentlicht

Das Open Access Büro Berlin hat alle Aktivitäten zur Umsetzung der OA-Strategie Berlins seit 2015 in einem Bericht veröffentlicht. Viele Erfolge können sich schon sehen sehen lassen:

  • In Berlin stieg der Open-Access-Anteil an den Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Zeitschriften kräftig: 38,5 % im Publikationsjahr 2017 gegenüber 31,2 % im Publikations-jahr 2016.
  • Derzeit haben 14 Einrichtungen Open-Access-Beauftragte (vor 2015: 2 Einrichtungen).
  • Beratungs- und Infrastrukturangebote an den Fachhochschulen und Universitäten wurden ausgebaut
  • Charité, FU, HU und TU haben von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstütze Publikationsfonds für Open-Access-Zeitschriftenveröffentlichungen eingerichtet und können damit Open Access strukturiert finanzieren (vor 2015: nur FU).
  • 4 Hochschulen und das Landesarchiv haben eine Open-Access-Policy für Text-Publikationen verabschiedet und verankern damit institutionell die Umsetzung von Open Access (vor 2015: 2 Hochschulen). Der KOBV hat eine ensprechende Open-Access-Leitlinie verabschiedet.
  • digiS und das Förderprogramm zur Digitalisierung von Kulturgut wurden 2018 verstetigt. Die Zahl der Projekte ist von 35 in 2015 auf 84 (einschließlich 2019) angewachsen. Darunter befanden sich vereinzelt auch Projekte aus wissenschaftlichen Einrichtungen (von FU, HU, TU, HTW). Der Schwerpunkt des Programms liegt aber natürlich auf den Berliner Kultureinrichtungen.

(CC BY 4.0, OA-Bericht der Open Access AG der Berliner Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung, http://dx.doi.org/10.17169/refubium-1901)

Der Bericht endet mit Empfehlungen für zukünftige Themenschwerpunkte. Einer davon: das digiS-Förderprogramm so wie es ist durch eine finanzielle Beteiligung der Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung auf wissenschaftliche Einrichtungen auszuweiten. – Das würde uns freuen!