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CdV Süd ist erfolgreich gestartet – join the teams!

Am letzten Wochenende ist die fünfte Regionalausgabe von Coding da Vinci – dem Kulturhackathon – in München als CdV Süd erfolgreich gestartet. Vor einem vollbesetzten Saal in der Münchener Stadtbibliothek Am Gasteig wurden offene Kulturdatensets gepitched – es kamen Datengeber*innen aus 31 Kultur-, Wissens- und Gedächtnisorganisationen aus Bayern und Baden-Württemberg zusammen – und schließlich wurden daraus 20 neue kreative Anwendungsszenarien durch die Teilnehmer*innen des Hackathons entwickelt, die man nun auf dem Hackdash von CdV Süd sehen und an deren Entwicklung man sich auch jetzt noch beteiligen kann!

Wer Lust hat nachzulesen: Philippe Genêt und Andrea Lehr, die Kolleg*innen der am 1. April 2019 neu eingerichteten Geschäftsstelle Coding da Vinci an der DNB Frankfurt, haben im CdV-Blog ihre Eindrücke vom Kick Off in München festgehalten. Und wer sich dazu einen audiovisuellen Eindruck verschaffen will, kann in den nächsten zwei Wochen noch auf Twitch.TV das gesamte Wochenende nachschauen! Der Medienpartner von CdV Süd, der Bayrische Rundfunk, hat sich zudem umfassender in einem Podcast mit der Zukunft der Museen befasst. Und natürlich spielt auch CdV darin eine Rolle…

Wer noch Lust hat aktiv bei CdV Süd teilzunehmen, kann entweder zu den bisherigen Teams und Projekten via Hackdash dazustoßen oder auch noch neue Projekte auf Basis der CdV-Daten im Hackdash anmelden!

Wie geht’s weiter?

In der nun begonnenen Sprintphase von Coding da Vinci Süd wird es zwei Meetups geben – Termine und Orte werden über twitter und Webseite bekannt gegeben. Alle Projekte werden am 18. Mai 2019 in Nürnberg öffentlich präsentiert und von einer Jury prämiert! Stay tuned.

Coding da Vinci Süd – Kick off am 6. April 2019 in München


In seinem fünften Jubiläumsjahr startet Coding da Vinci im Süden.

Am Wochenende findet der Auftakt von CdV Süd in der Münchener Stadtbibliothek Am Gasteig statt.

VeranstalterInnen und der Förderpartner von CdV Süd 2019

Das elfköpfige VeranstalterInnenteam besteht aus bayrischen und baden-württembergischen Institutionen und so sind auch die Datensets. Angefangen bei „Lauter langweilige Sachen“ des Stadtmuseums Tübingen handelt – ein Querschnitt durch die Sammlungen kleiner Stadtmuseen – über die Daten des Zeppelinmuseums Friedrichshafen, die Notenrollen für selbstspielende Klaviere sowie die Porträtdarstellungen aus fünf Jahrhunderten des Deutschen Museums in München, internationale Postsäcke des Museums für Kommunikation Nürnberg oder die Belege des Fränkischen Wörterbuches von 1913 bis 2001 der Bayrischen Akdemie der Wissenschaften. Alle daten stehen unter offener Lizenz für die Nutzung bereit. Die Daten ergänzen teilweise sehr gut bereits existierende offene Datensätze aus früheren Kulturhackathons.

Deutsches Museum Porträtarchiv - Ingenieur Wilhelm Bauer bei einem Tauchexperiment
Porträtdarstellungen des Deutschen Museums München

Dank der Initiative des Goethe-Instituts sind erstmal bei einem Coding da Vinci-Hackathon auch Teilnehmende aus Indonesien, Brasilien, Cote d’Ivoire und Senegal dabei.

Während es Kick offs bereichern Workshops zur Storytelling, Gamedesign und Standards das Programm. Der Höhepunkt des Samstages aber wird sicherlich wiederum der Ideenpitch der TeilnehmerInnen am Nachmittag sein, wenn aus den Daten neue Kontexte erwach(s)en. Breits 100 Projekt sind danke des tollen Engagaments, der Kompetenzen und der Kreativität der teilnehmenden EntwicklerInnen, GamerInnen, DesignerInnen, GrafikerInnen etc. entstanden. Wir sind als Mitgründerin von Coding da Vinci nun sehr gespannt, welche Projekte in München dazu kommen werden. Und schon ein weiteres Datum zum Vormerken: Am 18. Mai werden die Projekte in Nürnberg öffentlich vorgestellt und prämiert.

Mehr Informationen zu und von CdV Süd gibt es hier.

Open-Access in Berlin

Bericht des OABB zur Umsetzung der OA-Strategie in Berlin veröffentlicht

Das Open Access Büro Berlin hat alle Aktivitäten zur Umsetzung der OA-Strategie Berlins seit 2015 in einem Bericht veröffentlicht. Viele Erfolge können sich schon sehen sehen lassen:

  • In Berlin stieg der Open-Access-Anteil an den Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Zeitschriften kräftig: 38,5 % im Publikationsjahr 2017 gegenüber 31,2 % im Publikations-jahr 2016.
  • Derzeit haben 14 Einrichtungen Open-Access-Beauftragte (vor 2015: 2 Einrichtungen).
  • Beratungs- und Infrastrukturangebote an den Fachhochschulen und Universitäten wurden ausgebaut
  • Charité, FU, HU und TU haben von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstütze Publikationsfonds für Open-Access-Zeitschriftenveröffentlichungen eingerichtet und können damit Open Access strukturiert finanzieren (vor 2015: nur FU).
  • 4 Hochschulen und das Landesarchiv haben eine Open-Access-Policy für Text-Publikationen verabschiedet und verankern damit institutionell die Umsetzung von Open Access (vor 2015: 2 Hochschulen). Der KOBV hat eine ensprechende Open-Access-Leitlinie verabschiedet.
  • digiS und das Förderprogramm zur Digitalisierung von Kulturgut wurden 2018 verstetigt. Die Zahl der Projekte ist von 35 in 2015 auf 84 (einschließlich 2019) angewachsen. Darunter befanden sich vereinzelt auch Projekte aus wissenschaftlichen Einrichtungen (von FU, HU, TU, HTW). Der Schwerpunkt des Programms liegt aber natürlich auf den Berliner Kultureinrichtungen.

(CC BY 4.0, OA-Bericht der Open Access AG der Berliner Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung, http://dx.doi.org/10.17169/refubium-1901)

Der Bericht endet mit Empfehlungen für zukünftige Themenschwerpunkte. Einer davon: das digiS-Förderprogramm so wie es ist durch eine finanzielle Beteiligung der Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung auf wissenschaftliche Einrichtungen auszuweiten. – Das würde uns freuen!

Auftakttreffen mit unseren Projektpartnern 2019

Am 6. Februar 2019 laden wir alle diesjährigen Projektpartner herzlich ein zum Auftakttreffen 2019 zu uns an das Zuse-Institut Berlin. Neben einer Projektvorstellung der 13 geförderten Projekte sollen bei diesem Treffen mögliche gemeinsame, übergreifende Themen und Fragestellungen ausgelotet werden. Wir starten um 10:00 Uhr in Raum 2006 (Seminarraum, Rundbau). Wir bitten alle Projektpartner um vorherige Anmeldung unter digis@zib.de.

digiS sagt DANKE – Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch!

Wir wünschen unseren Projekt- und Netzwerkpartnern erholsame und schöne Feiertage.

CC BY Annette Kleffel @TecStiBer

Wir freuen uns bereits auf das neue Jahr mit Ihnen allen und insbesondere natürlich auf die nächsten Digitalisierungsprojekte, die ab Januar 2019 starten werden.

Herzlichen Dank für ihre Unterstützung in diesem Jahr – wir wissen das sehr zu  schätzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Update zur digiS-Jahreskonferenz 6.12.2018

Unsere ExpertInnen für die Themensessions „Kuratieren – Teilen – Nutzen – Sichern“ stehen fest – Update Agenda 6.12.2018

Wie in jedem Jahr bietet die digiS-Konferenz auch 2018 wiederum einen Rahmen für das organisierte Netzwerken. Dafür bieten wir in diesem Jahr vier parallel stattfindende Themensessions an. In diesen werden Fragen diskutiert zu Openess, Auffindbarkeit, digitaler (Strategie-)Entwicklung und Infrastruktur(en). Diese Sessions verstehen wir als interaktives Format – denn Netzwerken braucht Bewegung!

Zum Ablauf der Sessions:

Überlegen Sie sich bitte bis zur Tagung, an welcher der vier Sessions Sie teilnehmen möchten. Da die vier Sessions parallel stattfinden (12:15 Uhr bis 13:15 Uhr), müssen Sie sich für ein Thema entscheiden. Die Ergebnisse und Eindrücke aus den Sessions werden am Nachmittag im Plenum zusammengefasst. Wir freuen uns sehr, dass wir folgende ExpertInnen als ImpulsgeberInnen und GesprächspartnerInnen haben gewinnen können. Hier finden Sie die aktualisierte Agenda für den 6.12.2018.

 

KURATIEREN – AUFFINDBARKEIT

ExpertInnen: Barbara Fischer (Arbeitsstelle für Standardisierung, DNB / GND4C) und Herdis Kley (Fachstelle Museum / DDB)

Moderation: Anna-Lena Nowicki (digiS)

Wo liegen die Herausforderungen in der Arbeit mit Metadaten zum kulturellen Erbe, die in unterschiedlichen digitalen Kontexten die Auffindbarkeit der bereitgestellten Informationen ermöglichen sollen? Und was hat es eigentlich mit der Öffnung der Gemeinsamen Normdatei (GND) der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) auf sich?

 

 

TEILEN – Digitale (Strategie-)Entwicklung

Expertinnen: Katrin Glinka (museum4.0), Bettina Gries, Deutsches Technikmuseum und Annette Kleffel, kulturBdigital / Technologiestiftung Berlin

Moderation: Anne Bauknecht (digiS)

Der Aspekt des Teilens ist als gesellschaftlicher Auftrag im Sinne von Bildung und Vermittlung aus der Kulturarbeit nicht wegzudenken. Aber wie sieht es mit dem Teilen von Wissen und Erfahrungen oder dem gemeinsamen Nutzen von Ressourcen  aus? Wie können Kooperationen verschiedenster Art zur digitalen Entwicklung des Kultursektors beitragen? In der Diskussion mit den Expertinnen und den TeilnehmerInnen sollen hierzu unterschiedliche Perspektiven aufgezeigt werden.

 

 

NUTZEN – OPENESS

Experten/innen: Joachim Dinter (FH Potsdam Verlag / Open Access Projektgruppe Brandenburg), Viktoria Dykes (Open Data Informationsstelle Berlin / Ideation & Prototyping Lab der Technologiestiftung Berlin) und Benjamin Seibel (Open Data Informationsstelle Berlin /Ideation & Prototyping Lab der Technologiestiftung Berlin);

Moderation: Anja Müller (digiS)Bildergebnis für open glam logo

In dieser Session wird es um Haltungen und Motivation(en) gehen. Wie kann man (in oder mit) der eigenen Institution für Openess tätig werden? Was kann man lernen aus den Bereichen Wissenschaft und Verwaltung? Welche Kooperationen sollte man suchen?

 

 

SICHERN – Infrastrukturen

Experten: Andreas Degkwitz (HU Berlin) und Marco Klindt (digiS & „Kulturnerd“);

Bildergebnis für Infrastruktur

Moderation: Tim Hasler (KOBV/ZIB)

Infrastrukturen sichern oder sichernde Infrastrukturen? Welche Infrastrukturen werden benötigt? Wie sollen diese organisiert werden? In dieser Session sollen mögliche Organisationsformen von verschiedenen Standpunkten aus beleuchtet werden.

 

 

Coding da Vinci Rhein-Main – Preisverleihung in Mainz

Am 1. Dezember 2018 findet im Landesmuseum Mainz die Projektpräsentation und Preisverleihung von Coding da Vinci Rhein-Main statt. Nach einem wie immer sehr anregenden Kick off im Oktober zeugt nun auch das Hackdash von CdV Rhein-Main von der Arbeit der EntwicklerInnen-Teams der vergangenen Wochen. 20 Projekte künden von den kreativen Ideen, die aus den Datensätzen der 28 am Hackathon beteiligten Archive, Museen, Bibliotheken und Forschungseinrichtungen hervorgegangen sind. Die Anmeldung zur Preisverleihung ist geöffnet, die Teilnahme ist kostenlos – und das Rhein-Main Team freut sich auf weitere Gäste! Neben den Projektpräsentationen steht auch noch eine Keynote aus Österreich auf dem Programm.  Thomas Just, der Direktor des Österreichischen Staatsarchivs, wird darin die Frage “Hacken Sie schon oder archivieren Sie noch?” beantworten. Für weitere Programmdetails einfach mal auf der Coding da Vinci Rhein-Main-Seite schauen. Und unbedingt anmelden, hinfahren, mitmachen!

Internationale Open Access Woche Berlin 2018 „MIX – SHARE – REMIX“

Open-Access Veranstaltung mit dem OA-Büro Berlin und dem KOBV zur #oaweek

Zusammen mit dem Open-Access Büro Berlin und dem KOBV veranstalten wir im Rahmen der internationalen Open-Access-Week 2018 am 24. Oktober 2018 ab 16 Uhr eine OA-Netzwerk-Veranstaltung für Newbies und gewiefte Open Access Experten*innen. Für uns ist #openGLAM – also das offene digitale kulturelle Erbe – ein (ge-)wichtiger Teil des großen Openess-Themas. Das spiegelt sich nicht nur in unserer Mitgründerschaft von Coding da Vinci, dem Kulturhackathon, wider, sondern auch in der vom Berliner Senat schon 2015 verabschiedeten Open Access Strategie. OPENESS war auch ein großes Thema unserer letzten Jahrestagung am Zuse-Institut Berlin.

Wir würden uns also sehr freuen viele OPEN-Interessierte aus dem Kulturbereich am 24.10. im Grimm-Zentrum der Humboldt Universität begrüßen zu dürfen. Die zweiteilige Veranstaltung startet mit einem Speed Dating für erfahrene Openness-Expert*innen und Neulinge in den Bereichen Open Access, Open Data, Open GLAM, die sich dabei in entspannter Atmosphäre in Hochgeschwindigkeit kennenlernen können (MIX). Im Anschluss findet eine Postersession statt mit Berliner und Brandenburger Projekten und Services aus den Feldern Open Access und offene Kulturdaten (SHARE). Und wer sich danach noch direkt mit dem/der Speed Dating Partner*in oder anderen Teilnehmenden auf ein offenes Gespräch treffen möchte, auch das ist möglich (REMIX).

Details zum Programm, Anmeldung & Veranstaltungsort finden Sie hier auf der Seite des OA-Büros Berlin.

Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung BerlinKOBV Kooperativer Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg

Äpfel, Birnen, Kulturdaten – Coding da Vinci Ost erfolgreich gestartet

Am vergangenen Wochenende fand in Leipzig der Auftakt des Kulturhackathons Coding da Vinci Ost statt.

FUK Graphic Design Studio CC-BY Volker Agueras Gaeng, Coding da Vinci Ost, CC BY-SA 3.0

In schönster Umgebung der UB Leipzig und organisiert von einem sehr engagierten lokalen Veranstalterteam, bestehend aus der Universitätsbibliothek Leipzig (UBL), dem Institut für Digitale Technologien (IfDT) und dem OK Lab Leipzig trafen sich technikaffine und kulturinteressierte Communities am 14./15.04.2018 mit Kulturinstitutionen, die für den Kulturhack „Coding da Vinci Ost“ 31 Datensätze offen nachnutzbar verfügbar gemacht hatten. Darunter die großen Einrichtungen aus der Region Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, die Klassik Stiftung Weimar, die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und die Deutsche Nationalbibliothek.

Aber auch kleinere Museen und Archive der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hatten Daten bereitgestellt. So steuerte das Gleimhaus – Museum der deutschen Aufklärung zwei Datensätze unter freier Lizenz bei, einer davon behandelte die zumindest uns bei digiS bislang unbekannte Objektart „Vivatband.

„Vivatbänder“ sind bedruckte oder beschriebene Stoffbänder, die zunächst anlässlich militärischer Siege angefertigt wurden, später aber als „Freundschaftsbänder“ aus Anlaß  Taufen, Geburtstagen oder Hochzeiten verbreitet wurden.

Museum für Druckkunst, Leipzig CC BY SA 3.0

Das Museum für Druckkunst Leipzig stellt Scans von Holzbuchstaben zur Verfügung und Sounds von Druckmaschinen. Die Scans umfassen zwei Schriften, von denen weder Name noch Erscheinungsjahr bekannt sind.

Die „Poesiealben“ des 17. und 18. Jahrhunderts, die Stammbücher der Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar, wiederum sind auch unterwegs mitgeführte Bücher, in die sich Freunde und Bekannte des Besitzers mit Zeichnungen, Bildern, Widmungen, kleinen Texten oder Gedichten etc. einschrieben.

Schon eine halbe Stunde nach der Datenvorstellung durch die Kulturinstitutionen wurden Ideen für die Nachnutzbarkeit von den anwesenden Entwickler/-innen gepitched. Der frische Blick von außen auf das digitale Kulturgut führt immer wieder zu kreativen Schöpfungen und damit zu neuen Anwendungen. So auch dieses Mal. Im Hackdash von CdV Ost kann man die Projektideen mitverfolgen. Sei es „Radfahrerwissen – velo Open Access“ mit Daten der SLUB Desden, ein Projekt, das historisches Radtourenwissen wieder sichtbar und erFAHRbar macht und zudem in Form einer Webanwendung ein digitales Geschichtsdossier entlang der Strecke anbietet.

Ein Spiel entsteht bei „Äpfel und Birnen“ – basierend auf dem Wachsfrüchte-Datensatz der Stiftung Schloss Friedenstein sieht der/die Nutzer/in auf einem an Guitar Hero angelehnten Interface Äpfel und Birnen auf sich zukommen und muss diese möglichst schnell und richtig sortieren.

Aber dies sind nur zwei von 22 Ideen, die auf dem Hackdash stehen. In den kommenden 9 Wochen bis zum 16. Juni 2018 haben die Teams nun unterstützt durch die lokalen Veranstalter/innen und die Institutionen Zeit ihre Projekte zur öffentlichen Projektpräsentation und Preisverleihung auszuarbeiten.

 

 

Coding da Vinci Ost Kick off am 14. / 15.04.2018 an der UB Leipzig

Oder „Der Igel ist ein kleines Thier/ Man geb‘ ihm Chocolad und Bier.

CC BY SA Ernst Welker. Museum Burg Posterstein

Die Gäste der Herzogin von Kurland dargestellt in ungewöhnlichen Portraitzeichnungen: Die historischen Persönlichkeiten treten als Fabelwesen auf, deren Kopf der Maler Ernst Welker (1784/88-1857) durch ein Portrait der entsprechenden Person ersetzte und mit einem zweizeiligen Reim versah. Nur einer von derzeit 20 Datensätzen, die bei Coding da Vinci Ost am 14./15.4.2018 zur kreativen Nachnutzung vor- und zur Verfügung gestellt werden und die bereits jetzt auf der CdV – Webseite einsehbar und nutzbar sind.

Der 2014 von der Deutschen Digitalen Bibliothek, der Open Knowledge Foundation Deutschland, Wikimedia Deutschland und digiS ins Leben gerufene Kultur-Hackathon Coding da Vinci, in dessen Zentrum die freie Verfügbarkeit und Nutzbarkeit von Kulturdaten steht, hat sich inzwischen in die Regionen verbreitet. 2016 in Hamburg als CdV Nord, 2017 wiederum in Berlin und nun also Leipzig. Coding da Vinci Ost wird von der Universitätsbibliothek Leipzig, dem Institut für Digitale Technologien und dem OK Lab Leipzig gemeinsam durchgeführt.

Das Kick-Off des Kultur-Hackathons findet am 14. und 15. April 2018 an der Universitätsbibliothek Leipzig statt.

An diesem Wochenende werden die verschiedenen Datensets von den Kultur-Institutionen vorgestellt. Aber es geht nicht nur darum, die Daten kennenzulernen, sondern auch um die Menschen, die aus diesem Kulturdatenschatz neue spannende Anwendungen entwickeln.  Ob Apps, Spiele, AR oder VR-Anwendungen, Hardware-Kunst – nach dem Pitch der Daten durch die Institutionen sind die Teilnehmer/-innen gefragt. Erste Ideen für den kreativen Umgang mit diesen Daten werden vorgestellt, so dass sich während des Kick offs viele Projektteams bilden, die diese Ideen dann über den Zeitraum des Sprints bis zur Preisverleihung am 16. Juni 2018 zusammen mit den Institutionen weiter entwickeln.

Wir sind gespannt auf das Kick off und freuen uns schon auf tolle Daten und spannende Ideen!

Bei Interesse – einfach mal vorbeischauen. Anmeldung: https://pretix.eu/ubleipzig/cdvost/

 

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