Am Donnerstag, 23. April 2020, finden ganztägig Wartungsarbeiten an der Infrastruktur des ZIB statt. Daher sind wir bei digiS nur sehr eingeschränkt oder auch gar nicht via Mail erreichbar. Auch die Webseite von digiS wird größtenteils offline sein. Also bitte nicht wundern …. am 24.4.2020 sollte dann alles wieder „normal“ laufen und wir sind wie üblich aus dem Home office heraus wieder ansprechbar.
Aktuelles
Hier kommen alle Beiträge rein, die zum Thema Aktuelles gehören.
CdV SaarLorLux KickOff nun online!
Vom 30. April bis zum 4. Juli 2020 findet der Kulturhackathon Coding da Vinci Saar-Lor-Lux 2020 erstmalig als grenzüberschreitendes Format statt und der Kick off ab dem 30.4.2020 nun auch vollständig online!
In Folge der Schutzmaßnahmen gegen die Verbreitung von COVID19 hat das Team von Coding da Vinci Saar-Lor-Lux 2020 das Format des Hackathons den gegebenen Umständen anpassen können. Der Kick off des Hackathon findet nun als online Veranstaltung statt. Hier der zeitliche Ablauf:
- einer Online-Präsentation der Datensätze am Donnerstag, 30.04.2020, 18:00 – 20:00
- dem Online-Kick-off am Samstag, 16.05.2020 + Sonntag, 17.05.2020
- der Preisverleihung am Samstag, 04.07.2020
Hier geht es direkt zur Anmeldung zum Kulturhackathon Saar-Lor-Lux, der Eintritt ist frei.
Neue Handreichung: Historische Fotos bei Online Projekten
Die neue „Kleine Handreichung zum Umgang mit historischen Fotos bei Online-Projekten“ von Paul Klimpel (iRights Law) steht ab heute unter http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0297-zib-77215 zur Verfügung.
Die Arbeit mit historischen Fotos ist ein Thema, dass sich in vielen digiS-Projekten wiederfindet. Die Handreichung soll neben ihrem Einführungscharakter zu den Themen Nutzungs- und Persönlichkeitsrechte, vor allem Handlungsspielräume für die Mitarbeiter*innen in den Kultur- und Gedächtnisinstitutionen aufzeigen.
Sie finden die Handreichung in der aktuellen Fassung auch auf unserer Webseite unter der Rubrik Wissenswertes verlinkt.
Unser besonderer Dank geht an Dr. Paul Klimpel (iRights Law) für die erneut sehr gute Zusammenarbeit.
![]()
digiS im Home-Office
Auch bei uns am Zuse Institute Berlin kann ab dieser Woche von Zuhause aus gearbeitet werden, um bei der Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2 mitzuhelfen.
Unser digiS-Team kann glücklicherweise trotz der Einschränkungen und des „Social Distancing“ weiter planen und beraten. Wir sind per Mail und Telefon weiterhin für alle Partner*innen und Interessent*innen erreichbar. Aktuelle Informationen veröffentlichen wir via twitter @digiSberlin und hier auf der digis-Webseite.
Wir freuen uns auf weiteren Austausch mit Ihnen allen. Passen Sie gut auf sich auf in diesen Zeiten!
Absage der digiS-Workshops
Aufgrund der aktuellen Entwicklung des COVID-19 Virus, wurde heute am Zuse Institute Berlin über Sofortmaßnahmen zum bestmöglichen Schutz unserer Mitmenschen und zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus entschieden.
In erster Linie umfassen diese die vorläufige Absage aller Konferenzen, Tagungen und Veranstaltungen am ZIB bis zum 20.07.2020.
Darunter fallen leider auch alle digiS-Veranstaltungen und Workshops in diesem Zeitraum:
- Der Workshop „Rechtliche Fragestellungen bei Digitalisierungsprojekten“ mit Dr. Paul Klimpel (iRights Law)
- Alle drei Metadaten-Workshops “Metadaten als notwendige Bedingung zur Nutzbarkeit von digitalen Objekten“
Da es für diese Veranstaltungen schon besonders viele Interessenten gab, werden wir uns bemühen eine Alternative zu den ausgefallenen Workshops zu finden.
Infomaterial zu den Themen unserer Workshops aus den vergangenen Jahren finden Sie in unserer Rubrik „Wissenswertes“ unter „Workshop-Materialen“ . Dort sind die Folien der Rechts- und Metadaten-Workshops hinterlegt, die dem ein oder anderen bestimmt schon weiterhelfen können.
Aktuelle Informationen zu unseren Workshops werden Sie wie immer auch hier finden können.
Metadaten Workshops 2020
Auch in diesem Jahr veranstalten wir wieder eine Workshop-Reihe zum Themenfeld der Metadaten.
Metadaten sind Daten über Daten. Sie ermöglichen es, digitale (digitaliserte) Objekte so zu beschreiben, dass diese identifiziert, strukturiert, gesucht, gefunden, verstanden, verknüpft, präsentiert und in anderen Kontexten benutzt werden können. Metadaten verleihen dem digitalen Content den gebührenden Glanz. Metadaten ermöglichen eine adäquate Webpräsentation ebenso wie den Nachweis in Portalen wie z. B. der Deutschen Digitalen Bibliothek oder auch die langfristige Bereitstellung und Anreicherung als Linked Data in entsprechenden Datenrepositorien.
Je generischer das verwendete (Meta-)datenmodell, desto höher die Chance, dass ihre Daten auch noch in zehn Jahren für ihre Nutzer zur Verfügung stehen werden, aber desto ungenauer ist auch die Beschreibung der Objekte und damit das Auffinden. Aber erst durch die Verwendung von kontrollierten, gemeinsamen Vokabularen und Community-Standards können die Daten kontextualisiert, erweitert und verknüpft werden und sind damit für die Nutzer (Menschen, Maschinen) nicht nur anzeigbar, sondern – so keine rechtlichen Einschränkungen bestehen – auch nutzbar.
Die Termine 2020:
25. März 2020: Einführung in die digitale Erschließung – Metadaten I
29. April 2020: Daten bereinigen und anreichern mit OpenRefine – Metadaten II
30. April 2020: Praxisnahe Einführung in kontrollierte Vokabulare: Nutzen, Nachnutzen, Nachnutzenlassen – Metadaten III
Die Workshops finden an den genannten Tagen jeweils von 10-16 Uhr im Seminarraum des ZIB (Takustr. 7, 14195 Berlin, U Dahlem Dorf // Eingang Rundbau, EG, R. 2006) statt.
Melden Sie sich bitte verbindlich bis jeweils eine Woche vor der Veranstaltung über unsere Mailadresse digis@zib.de an. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Ab dem Erreichen einer Gruppengröße von 25 Personen führen wir eine Warteliste.
Mehr Informationen zu den Workshops finden Sie hier auf unserer Website.
Workshop im März zu rechtlichen Fragestellungen
Auch in diesem Jahr bieten wir allen Interessierten wieder einen Workshop zu rechtlichen Fragen im Kontext von Digitalisierungsprojekten an.
Dieses Jahr kooperieren wir zum wiederholten Mal mit Dr. Paul Klimpel (iRights Law), um unseren TeilnehmerInnen eine Einführung zu den Themen Urheber- und Leistungsschutzrechte sowie zu Lizenzmodellen und Rights Statements geben zu können. Neben grundlegenden Fragestellungen sollen im Workshop auch spezifischen Fragen und Problemstellungen für Digitalisierungsprojekte in Kulturinstitutionen mit berücksichtigt werden.
Für eine erste Einstimmung ins Thema empfehlen wir Ihnen daher unsere von iRights erstellte “Handreichung Recht”. Falls Sie die Handreichung zitieren wollen, verlinken Sie bitte nicht direkt auf das Dokument, sondern mittels DOI auf diese Seite, die Sie bei uns auf der Webseite abrufen können.
Der Workshop ist kostenfrei und findet am 27. März 2020 von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr im Hörsaal des ZIB (Takustr. 7, 14195 Berlin, U Dahlem Dorf // Eingang Rundbau, EG, R. 2005) statt.
Anmeldeschluss ist der 23. März 2020. Ihre Anmeldung senden Sie bitte verbindlich an unsere Mailadresse digis@zib.de.
Es geht los: Der erste digiS-Workshop 2020!
Wir begrüßen heute die 50 Teilnehmer unseres ersten Workshops dieses Jahr bei uns am Zuse Institute Berlin.
Unser Workshop-Programm beginnen wir mit den technischen Grundlagen der Digitalisierung.
Ziel dieses Workshops ist es, technische Grundlagenkenntnisse zu vermitteln und damit die Qualität von Digitalisierungsdienstleistungen und Digitalisaten nachvollziehbar zu machen.
Erläutert werden hierbei vor allem technische Verfahren und Medien (Scannen, Digitalfotografie, digitale Farbräume, Film, Audio, Video und einen kurzen Überblick zu 3D-Verfahren).
Weitere Informationen zu diesem sowie weiteren Workshops gibt es hier.
Startschuss für CdV SaarLorLux und die ersten CdV-Stipendien
Der erste Coding da Vinci Hackathon des Jahres startet heute mit der ersten Phase.
Unter dem Schlagwort ‚Prepare your data‚ finden ab heute Onboarding-Workshops für die potentiellen Datengeber, also die regionalen Kulturinstitutionen, statt.
Nach dem Vorbereiten der Daten geht es dann am 16./17.05.2020 beim Kick-Off auch für alle anderen los mit dem Hacken und Basteln.
Mehr Infos zum Hackathon CdV SaarLorLux gibt es unter: https://codingdavinci.de/events/saar-lor-lux/
Coding da Vinci (CdV) entwickelt sich dieses Jahr wieder weiter!
Durch neue Fördergelder aus dem Programm Kultur Digital der Kulturstiftung des Bundes (KSB) konnten nun zum ersten Mal Stipendien an ausgewählte Coding da Vinci Projekte vergeben werden.
Die finanzielle Unterstützung hilft den Stipendiat*innen drei Monate lang bei der Weiterentwicklung ihrer CdV Projekte, damit die besten CdV-Ideen auch die Chance bekommen, voll ausgearbeitet die Kulturwelt zu bereichern.
Die ersten Stipendien sind am 6. Februar von einer Jury an acht Projekte der CdV Hackathons 2019 vergeben worden.
Weitere Informationen zum Stipendium und zu den ersten acht Stipentiat*innen sind im Newsbeitrag von CdV zu finden.
Nachlese digiS-Jahreskonferenz 2019 „WerteDaten – DatenWerte“
Direkt im Anschluss ging es weiter mit Berlins Kultursenator Dr. Klaus Lederer. Er führte die Zuhörer*innen mit seinem Beitrag vom monetären zum politischen, kulturellen und emotionalen Wert der Daten und zur Frage, was es braucht, um mit Daten kompetent umgehen zu können. Klaus Lederer dankte digiS und den Projektpartner*innen für die geleistete Arbeit. Insbesondere sei ihm sehr positiv die Diversität der Digitalisierungsprojekte 2019 aufgefallen.
Lederer betonte, in welchem großen Maß die Digitalisierung des Kulturbereiches zur Demokratisierung der Gesellschaft beitrage. Besonders einsichtig würde dies bei Themen wie der Aufarbeitung des kolonialen Erbes Berlins. Er gab in diesem Zusammenhang nicht nur Ausblicke auf andere Projekte des Senats („kulturBdigital“), sondern auch auf zusätzliche Haushaltsmittel, die vsl. ab 2021 im Zusammenhang mit der Aufarbeitung des kolonialen Erbes der Bundesrepublik und Berlins vom Senat zur Verfügung gestellt werden.
Abschließend hob er die Kooperationen zwischen Wissenschaft und Kulturerbeeinrichtungen im Rahmen des digiS-Förderprogramms hervor, verbunden mit dem erneuten Wunsch, dass sich auch die Wissenschaftsverwaltung Berlins an dem Förderprogramm beteiligen möge.
digiS-Projekte 2019
Nach der Begrüßung leiteten Beate Rusch und Anja Müller (Team-Koordinatorin) zum ersten Teil des Hauptprogramms der Konferenz über, dem Projekte-Slam. In vier verschiedene Themen-Cluster aufgeteilt, stellten die Digitalisierungsprojekte 2019 ihre Arbeit vor. Der Clou dabei: Die Vortragenden hatten dafür genau fünf Minuten Zeit.
Projektvorträge Cluster Infrastruktur
Marco Klindt leitete in das erste Themencluster ein: Infrastruktur. Vier unserer Projektpartner*innen standen in diesem Jahr vor besonderen infrastrukturellen Herausforderungen: Das MIME Centrum Berlin durch die im Projekt vorgenommene Entwicklung einer Datenbasis und initialer Datenplattform für Daten aus dem Tanz- und Theaterbereich; die Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin reorganisierte technisch und organisatorisch ihre Arbeitsprozesse zwischen Archiv-System und dem neu eingeführten DAMS CUMULUS; der Industriesalon Schöneweide und das Museum für Kommunikation Berlin setzten in ihren Projekten technische und organisatorische, digitale Workflows auf, um den Zugang zu ihren digitalen Daten für ihre Nutzer*innen zu verbessern. Der Industriesalon nutzte dazu die Plattform museum-digital, das Museum für Kommunikation entwickelt seine inhouse-Lösung weiter.
Projektvorträge Cluster (Werks-) Prozesse
Als nächstes kam das Thema (Werks-) Prozesse, eingeleitet von Heinz-Günter Kuper. Drei sehr unterschiedliche Projekte veranschaulichten, wie Digitalisierung (Werks-)Prozesse im Hinblick auf die Nachnutzung für die Forschung sichtbar machen kann: Der Nachlass des Fotografen Herbert Tobias in der Berlinischen Galerie; die digitale Zugänglichmachung der Manuskripte Theodor Fontanes vom Stadtmuseum Berlin sowie die digitale Edition eines Punk-Fanzines des Archivs der Jugendkulturen. Die beiden letzteren sind aufgrund ihres experimentellen und collagenartigen Charakters in gewisser Weise miteinander vergleichbar. Im digitalisierten Nachlass von Herbert Tobias wird seine künstlerische Entwickung sichtbar gemacht.
Links zu den Projekten:
-
Fontane Manuskripte in der digitalen Sammlungen des Stadtmuseum Berlin
-
Fontane Manuskripte des Stadtmuseum Berlins dargestellt im Viewer der ZLB
Projektvorträge Cluster Normdaten
Das Thema Normdaten leitete Anna-Lena Nowicki ein. Normdaten und kontrollierte Vokabulare sind immer ein wichtiger und umfangreicher Arbeitsschritt bei digiS-Projekten. Die Projekte 2019 starteten allesamt an verschiedenen Ausgangspositionen mit ebenso unterschiedlichen Herausforderungen. Die Mediathek im Institut für Kunst- und Bildgeschichte der HU nutzt die Wikidata-Referenzen und IDs zur Identifizierung von Bau- und Kunstwerken seiner umfangreichen Bildsammlung. Durch die Verwendung von Wikidata-Referenzen wird es später möglich sein, die Bilddaten in anderen Zusammenhängen einzusetzen.
Für die Bibliothek des Archivs der Akademie der Künste wiederum sind der Umgang und die Pflege von Normdaten ihr „tägliches Brot“. Dies wurde in der Projektdarstellung zur Digitalisierung der Ausstellungskataloge der Preußischen Akademie der Künste Berlin deutlich. Im museologischen Alltag ist diese „good practice“ nicht überall gleichermaßen etabliert. Eine löbliche Ausnahme bildet das Georg Kolbe Museum, welches wiederum in seiner Präsentation einen Schirm von kontrollierten Vokabularen und Normdaten aufspannte. TGN, AAT und GND werden alle in der Erschließungspraxis des Museums verwendet.
Projektvorträge Cluster Außenansichten
Der letzte Schwerpunkt, die Außenansichten, wurde eingeleitet von Anja Müller. Die Frage in diesem Cluster war: Wie vermittelt Digitalisierung die Vielschichtigkeit von Geschichte?
Das Projekt „virt.düppel“ vom Fachbereich Gamedesign der HTW und des Stadtmuseums stellt photogrammetrische Daten eines mittelalterlichen Museumsdorfes („Düppel“) zur Verfügung. Das zweite HTW-Projekt „Politik oder Genre“ zu Bildwerken der DDR am Beispiel des Bezirks Lichtenberg sammelt und präsentiert im Stadtraum verteilte Objekte im Netz. „Bildhauerei in Berlin“, hat sich zu einer Informationsplattform zu Kunst im öffentlichen Raum auf dem Gebiet des Landes Berlin entwickelt. “Ein Zimmer für Frau allein“, das Projekt der Archive und Sammlungen der Museen Tempelhof Schöneberg, stellt durch den digitalen Zugang der Fotosammlung Jürgen Henschels und der Einbettung der Digitalisate in einen Kiezspaziergang einen Bezug von den frühen Protestbewegungen gegen die Wohnungsbaupolitik Berlins der 1980er Jahre zu aktuellen stadt(teil-) politischen Themen und Bewegungen her.
Links zu den Projekten:
-
Infoseite zum Digitalisierungs-Projekt „Politik oder Genre“ der HTW Berlin auf „Bildhauerei in Berlin“
-
Infoseite zum Digitalisierungs-Projekt „virt:düppel“ der HTW Berlin
Werkstattbericht aus dem Bauhaus Open Archive von Felix Ostrowski
Vor der Mittagspause stellte Felix Ostrowski (graphthinking GmbH) mit seinem „Werkstattbericht aus dem Bauhaus (Open) Archive“ aus einer museumspraktischen Sicht den „Wert der Daten“ vor.
Ostrowskis Erfahrungen bezogen sich vor seiner Arbeit beim Bauhaus-Archiv – Museum für Gestaltung eher auf die rein technische Seite der Bibliotheksarbeit. In seiner Arbeit im Bauhaus hatte er nun zum ersten Mal mit einer großen, heterogenen musealen Sammlung zu tun.
Da das Museum für Renovierungsarbeiten geschlossen werden musste, bot sich eine besondere Gelegenheit, die Onlinepräsenz der Bauhaus Archive mithilfe einer digiS-Projektförderung zu erweitern. Die Bestände aus Archiv, Bibliothek und Museum sollten einheitlich zugänglich gemacht werden. Das Projekt begrenzte sich jedoch nicht auf die Digitalisierung zentraler Sammlungsgegenstände, sondern umfasste die Verbesserung der IT-Infrastrukturen und Workflows. Das Bauhausarchiv wollte mit diesem Vorhaben lernen, wie man sich zu einer digitalen Organisation entwickelt.
Falls nicht anders in der Präsentation vermerkt, stehen Bilder und Vortragsnotitzen unter CCBY 4.0 Lizenz.
Mittagspause und Projekterallye 2019
Im Anschluss an die Mittagspause, wurde die Postersession und die diesjährige Projekt-Rallye eingeläutet. Alle Teilnehmer*innen wurden dazu eingeladen, mittels eines Fragebogens mehr über die einzelnen Projekte des Jahres 2019 zu erfahren. Diese wiederum präsentierten sich gesprächsbereit im Foyer des ZIB mit ihren Postern. Denn nicht alle Fragen der Projekt-Rallye ließen sich schnell, durch einen gezielten Blick auf das Poster, beantworten.
Als Höhepunkt des Nachmittags kam dann unsere Gesprächsrunde zum Thema der Tages „WerteDaten – DatenWerte“. An den Panel-Tisch gebracht hatten wir für die diesjährige Diskussion Barbara Fischer (Deutsche Nationalbibliothek), Helene Hahn (Kultur- und Sozialwissenschaftlerin) und Kira Schacht (Datenjournalismus-Initiative Journocode). Moderiert von unserer digiS-Koordinatorin Anja Müller sprach das Panel über das Erstellen, Erhalten, Zugänglichmachen, Teilen und Nutzen qualitativ wertvoller Daten.
Kira Schacht erläuterte aus der Perspektive der Datenjournalistin den Wert von Daten. In welchen Formaten, in welchen Strukturen sollten Daten vorliegen und zugänglich sein, damit sie gut nutzbar sind für Datenjournalist*innen? Was bedeutet in diesem Zusammenhang Vertrauenswürdigkeit und Authentizität?

Helene Hahn arbeitet und veröffentlicht zu den Themen “Digitale Mündigkeit” und “Digitale Partizipation”. Die Kultur- und Sozialwissenschaftlerin ist zudem Teil des Präsidiums von Wikimedia Deutschland. Sie verwies in ihrer Einführung auf Grundlagentexte zum Thema Partizipation (siehe Verweise in nebenstehender Box).

Barbara Fischer wiederum zeichnete deutlich den Wert spartenübergreifender Standards und Normdaten anhand des von ihr geleiteten und an der DNB angesiedelten Projekts GND4C ab.

Links zum Vortrag Kira Schachts:
-
Projekt Gleichberechtigung in Kinderbüchern Sueddeutsche Zeitung
-
Projekt ‚National Treasures In Chinese Museums‘ bei Data Journalism Awards
Links zum Vortrag Helene Hahns:
Links zum Vortrag Barbara Fischers
Preisverleihung und Abschluss
Den Abschluss der Konferenz bildetet die Preisverleihung für die Projekte Rallye. Es hatten circa 40 Teilnehmer mitgemacht. Zur Belohnung bekamen die Teilnehmer mit den 9 besten Ergebnissen darum auch Gewinne von unseren Kolleg*innen Anne Bauknecht und Marco Klindt überreicht.
Das digiS-Team dankt allen Referent*innen und Gästen, die die digiS-Jahreskonferenz nun schon zum 7. Mal zu einem wunderbaren Tag gemacht haben. Wir hoffen weiterhin auf Wachstum und regen Austausch für die Community der digitalen Kulturwelt.
Wir freuen uns auch schon sehr auf ein Wiedersehen mit Ihnen allen im Rahmen des Förderprogramms 2020 bei unserer nächsten digiS-Konferenz am 26. November 2020 am ZIB oder bei einer unserer kommenden Veranstaltungen!













