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Aktualisierte Vertragsvorlagen Recht

In Zusammenarbeit mit irights-law.de wurden die Mustervereinbarungen zur Nutzung digitalisierter Sammlungsobjekte überarbeitet und veröffentlicht:

Vertragsvorlagen Recht

Die Vertragsvorlagen sollen als Hilfestellung für Kulturerbe-Institutionen dienen und sind mit nützlichen Hinweisen zu den jeweiligen Themen versehen. Zu finden sind Muster zu Persönlichkeitsrechten, Schenkungen, Rechte beteiligter externer und inerner Mitarbeiter, Verfübarmachungen und Fotografie. Alle Muster können herunergeladen und frei genutzt werden. Wir hoffen, dass diese Vorlagen sich für Intstitutionen weiterhin als hilfreich erweisen.

Unser besonderer Dank geht an Paul Klimpel und sein Team.

Kick-Off CdV Westfalen-Ruhrgebiet


Bei Coding Da Vinci Westfahlen-Ruhrgebiet 2019 weiß man seit dem Kick-Off am letztem Wochenende wat Ambach is, auf Hochdeutsch: Da weiß man Bescheid. Die mehr als 20 Datengeber stellten ihre erstaunlich differenten Sammlungen vor. Dabei ist alles zwischen Bibeln und Bikinis, Spielkarten und Arbeitsschutz.

Die spannenden Datensätze haben schon einige Projektideen auf dem Hackdash angestoßen. Ein Beispiel ist das Lexikonspiel „Words you can not explain“, welches sich aus den Daten des Rheinischen Mitmachwörterbuchs vom LVR-Insitut für Landeskunde und Regionalgeschichte speißt. Die Idee ist, dass Nutzer*innen in einer App die Definition von rheinischen umgangssprachlichen Wörtern erraten müssen, während sie ihre Gegenspieler*innen mit ausgeklügelten, fikitven Definitionen irreführen. Nutzer*innen können, also raten was ein Schottelpack ist, ob man Pluschprumm essen kann, ob Wörter wie Poppeschaffüke als Kindernamen gefallen könnten und ob der/die/das Dörpel mit Enten zu tun hat oder nicht.

Der Call for Projects ist offen und wer von den Daten des CdV Westfalen-Ruhrgebiet 2019 inspiriert wird, kann das eigene Projekt auf dem Hackdash eintragen oder sich an einem der bereits bestehenden Projekten beteiligen. Die Projekte haben acht Wochen Zeit um ihre Ideen umzusetzten und präsentieren diese dann am 06.12.2019 bei der Preisverleihung.

Wartungstag am 17.09.2019

Wegen unseres jährlichen Wartungstages kann es vorkommen, dass die digiS-Website am 17.09.2019 zeitweilig nicht erreichbar ist. Der Wartungstag startet bereits am 16.9.2019 um 20 Uhr. Am 17.9.2019 wird das digiS-Team leider auch telefonisch nicht erreichbar sein und der Mail-Service wird ebenfalls nur eingeschränkt möglich sein. Natürlich stehen wir Ihnen ab dem 18.09.19 wieder voll zur Verfügung.

Beginn Ausschreibung Förderprogramm 2020

Heute, am 8. August 2019 beginnt die Ausschreibung für das Förderprogramm zur Digitalisierung des kulturellen Erbes Berlin für das Jahr 2020. Gegenstand der Förderung ist die spartenübergreifende Digitalisierung von herausragenden oder stark nachgefragten Kulturgütern, die repräsentativ für Berlin bzw. für die jeweiligen Kultureinrichtungen sind.

Ziel des Förderprogramms ist es, die Digitalisate und Daten von Kulturerbeeinrichtungen mit Sitz in Berlin im Netz verfügbar zu machen, unter anderem über das Portal der Deutschen Digitalen Bibliothek, und für die langfristige Nachnutzbarkeit der Daten zu sorgen. digiS unterstützt die Projektpartner bei der Antragstellung und im Rahmen der Projektförderung bei allen Themen, die für die Digitalisierung relevant sind.

Auch für das Förderjahr 2020 können kooperative Projektanträge, die Objekte verschiedener Einrichtungen virtuell gemeinsam nutzbar und sichtbar machen, eingereicht werden. Für die Digitalisierung notwendige konservatorische Maßnahmen können mitbeantragt werden. Die Kosten für die Langzeitarchivierung der Projektdaten bei digiS am Zuse-Institut Berlin sind in der Förderung enthalten. Lesen Sie bitte sorgfältig die neue Förderrichtlinie 2020 sowie die Begleitdokumente: unsere FAQ und die Erstellungshilfe zur Strukturierung des Projektantrages.

Die Ausschreibung endet am 27.9.2019.

Das Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin (digiS) berät Kulturinstitutionen im Vorfeld der Antragstellung bei der Entwicklung von Projektideen und bei der Vorbereitung des Projektantrages. Melden Sie sich daher mit ihren Ideen und Fragen zur Antragstellung bei uns: digis@zib.de.

Weitere Informationen zum Ausschreibungsverfahren und wichtigen Terminen sowie die für das Förderprogramm 2020 aktuelle Förderrichtlinie der Senatsverwaltung für Kultur und Europa zur Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes finden Sie auf der digiS-Webseite sowie auf der Webseite der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Server Downtime am 18.07.2019

Wegen eines Server-Umzugs wird die digiS-Website am 18.07.2019 von 7:30 Uhr bis ungefähr 11 Uhr nicht aufrufbar sein. Wir sind natürlich trotzdem für Sie per Telefon unter (030) 841 85 200 erreichbar.

Workshops 2019 zum Thema Metadaten

21. März 2019: Einführung in die digitale Erschließung – Metadaten I
10. April 2019: Daten bereinigen und anreichern mit OpenRefine – Metadaten II
22. Mai 2019: Praxisnahe Einführung in kontrollierte Vokabulare: Nutzen, Nachnutzen, Nachnutzenlassen – Metadaten III

Alle Termine finden statt von 10 bis 16 Uhr im ZIB, Takustr. 7, 14195 Berlin, R. 200.

Die Workshops sind bereits ausgebucht – Anmeldungen nur noch über Warteliste möglich.

Metadaten sind Daten über Daten. Sie ermöglichen es, digitale (digitaliserte) Objekte so zu beschreiben, dass diese identifiziert, strukturiert, gesucht, gefunden, verstanden, verknüpft, präsentiert und in anderen Kontexten benutzt werden können. Metadaten verleihen dem digitalen Content den gebührenden Glanz. Metadaten ermöglichen eine adäquate Webpräsentation ebenso wie den Nachweis in Portalen wie z. B. der Deutschen Digitalen Bibliothek oder auch die langfristige Bereitstellung und Anreicherung als Linked Data in entsprechenden Datenrepositorien. Je generischer das verwendete (Meta-)datenmodell, desto höher die Chance, dass ihre Daten auch noch in zehn Jahren für ihre Nutzer zur Verfügung stehen werden, aber desto ungenauer ist auch die Beschreibung der Objekte und damit das Auffinden. Aber erst durch die Verwendung von kontrollierten, gemeinsamen Vokabularen und Community-Standards können die Daten kontextualisiert, erweitert und verknüpft werden und sind damit für die Nutzer (Menschen, Maschinen) nicht nur anzeigbar, sondern – so keine rechtlichen Einschränkungen bestehen – auch nutzbar.

Mehr Informationen zu den Workshops finden Sie unter diesem Link.