Die diesjährige digiS-Jahreskonferenz #kulturgutdigital findet unter dem Motto „WerteDaten – DatenWerte“ am 5.12.2019 wieder am Zuse-Institut Berlin (ZIB) statt. Weitere Informationen über das Programm sowie den Link zur Anmeldung finden sich im Bereich „Jahreskonferenzen“ hier auf unserer Webseite.
Die Anmeldung ist ab sofort möglich – wir freuen uns auf Sie!
Am 25. November 2019 findet von 10-17 Uhr am Zuse-Institut Berlin (ZIB) der von digiS veranstaltete Workshop „Virtual and Augmented Reality –Wie können digitale Technologien neue Zugänge zu Kulturerbe eröffnen?“ statt.
Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) sind Technologien, die unsere bestehenden Kommunikationsräume ergänzen und neue Vermittlungsansätze fördern. Sie bieten neue Möglichkeiten immersiver, interaktiver und spielerischer Erfahrung, durch die ein breiteres – gerade auch jüngeres – Publikum erreicht werden kann. Einige Museen und Kultureinrichtungen haben bereits Erfahrungen mit diesen Technologien gemacht, erste gute Anwendungen sind im Einsatz – viele Institutionen haben noch Berührungsängste oder schlichtweg keine personellen oder finanziellen Kapazitäten. Unterstützen uns diese neuen Technologien dabei, Sammlungen und Archive zukunftsfähiger zu machen? Wie können Kultureinrichtungen die Technologien sinnvoll einsetzen? Was zeichnet eine gute AR/VR-Anwendung aus? Was ist in den neuen Realitäten möglich und was nicht? Was ist für die Produktion solcher Anwendungen überhaupt nötig? Gegenstand des Workshops ist eine grundlegende Einführung in das Themenfeld der virtuellen Welten und ein Überblick über beide Technologien und ihre Funktionsweisen. Die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten von AR und VR wird anhand von aktuellen Best-Practice-Beispielen gezeigt, beide Technologien können praxisnah ausprobiert werden. Erste Ideen für den Einsatz von AR und VR in der eigenen Institution oder Projektarbeit werden in kurzer Gruppenarbeit skizziert und diskutiert. In einer gemeinsamen Diskussion werden Chancen und Risiken reflektiert, Potentiale und Grenzen aufgezeigt.
Der Workshop wird unterstützt durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und die Deutsche Theatertechnische Gesellschaft.
DozentInnen:
Franziska Ritter ist Szenografin und studierte Architektur an der TU Berlin (Diplom) sowie Film und Fotografie an der University of North London. Als Mitgründerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des Masterstudiengangs Bühnenbild_Szenischer Raum der TU Berlin vermittelt und realisiert sie seit 2008 in praxisnahen Lehrprojekten, wie Inhalte im Raum inszeniert werden. Sie leitete das DFG-Projekt zur Digitalisierung der Theaterbausammlung der TU Berlin. Franziska Ritter ist Lehrbeauftragte für Ausstellungsgestaltung, Szenografie und Theaterbau an verschiedenen Universitäten und promoviert zurzeit am Institut für Kunstwissenschaft der TU Berlin.
Pablo Dornhege erforscht, entwickelt und gestaltet reale und virtuelle Narrative Räume. Während seines Studiums der „Visuellen Kommunikation” an der UdK Berlin befasste er sich schwerpunktmäßig mit Ausstellungsgestaltung und digitalen/analogen Raumsystemen. Seither hat er eine Vielzahl internationaler Projekte umgesetzt – Ausstellungen in Museen, Markeninszenierungen und die Entwicklung von Virtual Reality Experiences. Er unterrichtet an zahlreichen internationalen Universitäten und erforscht seit 2016 die Möglichkeiten der Virtuellen Realität im szenografischen und künstlerischen Kontext. Pablo Dornhege berichtet dazu auf seinem Blog: www.virtualspatialsystems.com.
Gemeinsam leiten Franziska Ritter und Pablo Dornhege das Projekt „Im/material Theatre Spaces – Virtual und Augmented Reality solutions for Theatre” und erforschen seit 2018 für die Deutsche Theatertechnische Gesellschaft die Potentiale neuer digitaler Technologien im Theater für Architektur, Bühnenbild und Technik. https://digital.dthg.de
Der Workshop ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt, pro Institution können wir jeweils nur eine/n TeilnehmerIn zulassen.
Bitte melden Sie sich verbindlich bis zum 8. November über digis@zib.de an.
Wir wünschen allen Teilnehmenden bei uns am Zuse-Institut Berlin einen guten Start in den Tag und eine anregende Tagung. Für alle Interessierten, die dieses mal nicht dabei sein können, wird es hoffentlich viele schöne Einblicke unter #hdoku19 zu sehen geben.
Die Vertragsvorlagen sollen als Hilfestellung für Kulturerbe-Institutionen dienen und sind mit nützlichen Hinweisen zu den jeweiligen Themen versehen. Zu finden sind Muster zu Persönlichkeitsrechten, Schenkungen, Rechte beteiligter externer und inerner Mitarbeiter, Verfübarmachungen und Fotografie. Alle Muster können herunergeladen und frei genutzt werden. Wir hoffen, dass diese Vorlagen sich für Intstitutionen weiterhin als hilfreich erweisen.
Unser besonderer Dank geht an Paul Klimpel und sein Team.
Bei Coding Da Vinci Westfahlen-Ruhrgebiet 2019 weiß man seit dem Kick-Off am letztem Wochenende wat Ambach is, auf Hochdeutsch: Da weiß man Bescheid. Die mehr als 20 Datengeber stellten ihre erstaunlich differenten Sammlungen vor. Dabei ist alles zwischen Bibeln und Bikinis, Spielkarten und Arbeitsschutz.
Die spannenden Datensätze haben schon einige Projektideen auf dem Hackdash angestoßen. Ein Beispiel ist das Lexikonspiel „Words you can not explain“, welches sich aus den Daten des Rheinischen Mitmachwörterbuchs vom LVR-Insitut für Landeskunde und Regionalgeschichte speißt. Die Idee ist, dass Nutzer*innen in einer App die Definition von rheinischen umgangssprachlichen Wörtern erraten müssen, während sie ihre Gegenspieler*innen mit ausgeklügelten, fikitven Definitionen irreführen. Nutzer*innen können, also raten was ein Schottelpack ist, ob man Pluschprumm essen kann, ob Wörter wie Poppeschaffüke als Kindernamen gefallen könnten und ob der/die/das Dörpel mit Enten zu tun hat oder nicht.
Der Call for Projects ist offen und wer von den Daten des CdV Westfalen-Ruhrgebiet 2019 inspiriert wird, kann das eigene Projekt auf dem Hackdash eintragen oder sich an einem der bereits bestehenden Projekten beteiligen. Die Projekte haben acht Wochen Zeit um ihre Ideen umzusetzten und präsentieren diese dann am 06.12.2019 bei der Preisverleihung.
Vom 21.10. bis 23.10.2019 findet die Herbsttagung der Fachgruppe Museumsdokumentation des Deutschen Museumsbundes im Zuse Institut Berlin statt.
Deutscher Museumsbund
Als Gastgeber beteiligt sich digiS zu Beginn der Tagung mit der Vorstellung einiger seiner diesjähriger Förderprojekte. Es werden Projekte der Museen Tempelhof-Schöneberg , des Deutschen Technikmuseums, der HTW sowie der Stiftung Stadtmuseum Berlin vorgestellt werden.
Neben der Sitzung der Arbeitsgruppen (Datenaustausch, Langzeitbewahrung, zeitgenössische Kunst, Multimedia, Regelwerke und Sammlungsmanagement) stehen wieder interessante Vorträge als Basis für anregende Diskussionen auf dem Programm.
Weitere Informationen sowie ein Link zum Anmeldeformular, befinden sich hier. #hdoku19
In zwei Wochen findet in Dortmund im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern das Kick-Off-Event 2019 von Coding da Vinci statt.
24 Kulturinstitutionen haben ihre Daten unter freien Lizenzen für den Hackathon verfügbar gemacht und werden diese beim Kick-Off noch einmal kurz vorstellen. Wer möchte, kann sie sich allerdings auch schon seit Mitte September hier im Coding da Vinci Datenportal unter „Westfalen-Ruhrgebiet 2019“ ansehen.
Danach geht es los mit dem Erdenken und Pitchen von Projektideen.
Wer die offenen Kulturdaten für seinen Hack verwenden will, kann dann sein Projekt auf dem Hackdash registrieren.
Die Anmeldung für das Event ist noch bis zum 4.10.19 unter diesem Link möglich.
Zusammen mit dem Open-Access-Büro Berlin, veranstalten wir im Rahmen der „International Open Access Week 2019“ ein Netzwerkevent mit Diskussionen und einer Poster-Ausstellung. Den Link zur Anmeldung findet ihr hier.
Für mehr Infos und den Call for Posters gibt es diesen Link.
Bis zum 27. September 2019 konnten sich Berliner Kulturerbeinstitutionen
mit ihren Digitalisierungs-Projekten bei uns bewerben. Wir freuen uns
über die zahlreichen Bewerbungen und danken allen, die uns ihre
Projekt-Anträge zugeschickt haben.
Ende November wird die externe Fachjury tagen und eine Auswahlempfehlung
abgeben für die Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
Und auch auf uns wartet nun die Lektüre der neuen Anträge.
In diesem Herbst wird digiS bei vielen verschiedenen Veranstaltungen dabei sein – ob als Veranstalter*in, Speaker oder auch „nur so“ als Teilnehmer*in. Bei den folgenden Veranstaltungen könnt ihr / können sie uns demnächst antreffen:
12.10.-13.10.2019 Coding da Vinci West
Der Kulturhackathon zieht weiter Richtung Westen, dieses Mal in die Region Westfalen-Ruhrgebiet. Die Daten der teilnehmenden Institutionen sind bereits veröffentlicht. Man findet sie zusammen mit Programm & Anmeldung hier.
21.10.2019 Netzwerkveranstaltung „Open Research Data – Open your data for research“ vom Open-Access-Büro Berlin und digiS
Im Rahmen der International Open Access Week 2019 veranstalten wir mit dem Open-Access-Büro Berlin zusammen ein Networking Event im Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin. Wir möchten mit einer Poster Ausstellung und einer Diskussionsrunde alle „openess“-Akteure vernetzen, die sich in der einen oder anderen Weise mit diesem Thema befassen. Informationen rund um die Veranstaltung sowie den „Call for Posters“ gibt es hier.
21.10.2019 bis 23.10.2019 Herbsttagung Museumsdokumentation am ZIB
Vom 21.10. bis zum 23.10.19 wird das „Berliner Herbsttreffen der Museumsdokumentation“ bei uns im Zuse Institut stattfinden.
Einige unserer Projektpartner werden sich bei einem „digis-Panel“ vorstellen und unser digiS-Kollege Heinz-Günter Kuper wird über „Normdaten, Wikidata und die Malweiber“ sprechen. Programm und Anmeldeformular
25.10. / SA, 26.10.2019 WIKIDATA CON – the conference for open data enthusiasts
Wer von euch es geschafft hat, sich einen der heiß begehrten Plätze für die diesjährige Konferenz von Wikidata zu sichern, wird dort erneut die „Malweiber“ und unseren Kollegen Heinz Kuper treffen können. In diesem Jahr wird es dort Diskussionen zu Vernetzung und Strategien rund um Wikidata gehen. Mehr Informationen zu der Veranstaltung auf dieser Seite.
28.10.2019 Konferenz der Technologiestiftung Berlin „kulturbdigital“
Die 2. kulturBdigital Konferenz zur digitalen Entwicklung des Kulturbereichs erwartet alle Interessierten in der ufa-Fabrik ab 13 Uhr. Auch digiS wird hier mit einem Vortrag zum Thema Datenkompetenz aufwarten. Ansonsten sind auch wir gespannt, wie die neue Förderlinie der Senatsverwaltung für Kultur und Europa aussehen wird. Hier geht’s zum Programm.
31.10. – 1.11.2019 Zugang Gestalten!
Dieses Jahr wieder einmal in Frankfurt und mit dem Fokus auf pragmatischen Lösungen zur Überwindung der Hindernisse, die den Zugang zum digitalen Kulturerbe schwierig gestalten oder verhindern könnten! Programm und Anmeldung
4.11. – 5.11.2019 Offene Archive in Berlin
Auf historisch gesehen unzugänglichem Gelände werden das Archivcamp und die 5. Konferenz Offene Archive stattfinden. Der Arbeitskreis Offene Archive im VdA lädt in diesem Jahr auf den „Campus für Demokratie“ ein (ehem. Stasi-Zentrale “Haus 22”, Ruschestr. 103, 10365 Berlin). digiS wird hier im Barcamp zusammen mit dem Archiv der Jugendkulturen eine Session anbieten „Zwischen Standard und Punk …“. Außerdem wartet ein gut besetztes Panel zu archiv-, netz- und kulturpolitischen Fragen am 4. November ab 19 Uhr auf sie / euch. Anmeldung&Programm / Barcamp-Sessions
20.11.2019 Berliner Archivtag
Bei noch mehr Lust auf archivische Themen und am selben Ort: der Berliner Archivtag lädt ein. Das Rahmenthema der Konferenz lautet „Quellen gesellschaftlicher Umbrüche“. Hier finden sie / findet ihr ausführliche Informationen
5.12.2019 DAS Highlight 2019 – die digiS-Konferenz!
Am Tag vor Nikolaus freuen wir uns, sie / euch zum 7. Mal bei uns am ZIB begrüßen zu dürfen. Thema dieses Jahr: „DatenWerte-WerteDaten“ – Mehr Infos zur Konferenz und zur Anmeldung ….