Das neue Jahr beginnt für uns leider mit einem Abschied – Heinz-Günter Kuper verlässt das digiS-Team für eine neue Stelle an der HTWK Leipzig. Und daher suchen wir nun ab sofort Verstärkung. Wer Interesse hat mit uns daran zu abeiten, dass Berlins Kulturerbe digital und nutzbar dauerhaft zur Verfügung steht und sich gemeinsam mit uns und unseren Partner:innen aus den hiesigen Kulturinstitutionen über die vielfältigen Themen der Digitalisierung (aka Digitale Transformation) auseinanderzusetzen, der möge sich bis 11. März 2022 bei uns bewerben.
Aktuelles
Hier kommen alle Beiträge rein, die zum Thema Aktuelles gehören.
digiS sagt Danke – Jahresabschluss 2021
Wir wollen uns zuallererst ganz herzlich bei unseren Projekt- und Netzwerkpartner:innen bedanken.
Unseren 12 Projektpartner:innen sei hier gedankt für die geleistete tolle Arbeit an den Digitalisierungsprojekten trotz der leider noch immer pandemie bedingten widrigen Umstände. Danke für Eure ungebrochene Motivation und Euer Engagement.
Die Digitalisierungsprojekte 2021 haben sich erneut mit den verschiedensten Facetten Berlins beschäftigt.
Hier ein Rückblick auf die 2021er Projekte:
Die digitale Edition des Briefwechsels der Brüder Grimm (Projektträger Grimm-Sozietät zu Berlin e. V.) zeigt den Wert Berlins als Zentrum der entstehenden modernen Philologien im 19. Jahrhundert; sie geben zudem Zeugnis von Kultur und Lebensalltag der Zeit. Der Briefwechsel wird zusammen mit der Staatsbibliothek zu Berlin – SPK digitalisiert, dort liegen die Briefe auch im Original.
Einen anderen Blick auf die Lebenswirklichkeiten des 19. Jahrhunderts nehmen die Werke (Gemälde, Grafiken) von “Berliner Künstlerinnen” ein. Das Projekt des Stadtmuseums Berlin macht ausschließlich Werke von Frauen digital zugänglich und nutzbar. Neben der digitalen Publikation von mehr als 300 Objekten geht es hier um die digitale lexikographische Erschließung der Biographien der Künstlerinnen. Dieses Projekt wird übrigens parallel im Brandenburger Förderprogramm betrieben – das erste Digitalisierungsprojekt dieser Art.
“Berlin Patterns” – das Stichwort aus dem zweiten Projekt des Stadtmuseums – der Digitalisierung von Stickmusterbögen (Mitte 19. Jahrhundert). Neben der klassischen Digitalisierung und Veröffentlichung widmet sich das Projekt der Frage, wie dieser Bestand aus gemeinfreien Stickmustervorlagen die Stick-Kreativ-Community des 21. Jahrhunderts inspirieren und zur weiteren Nutzung der Daten anregen kann.
Gänzlich andere Berliner Muster werden im Projekt des Lette Verein Berlin aufgetan: Berlin zeichnet Mode – Die Zeichentradition in der Modeausbildung in und an Berliner Modeschulen wird in diesem Projekt digital und abschließend in einer virtuellen Ausstellung dargestellt. Der Lette Verein kooperierte im Projekt 2021 mit dem Stadtmuseum Berlin, der HTW Berlin sowie der Kunstbibliothek (SPK).
Theater- und technikgeschichtliche Spuren hinterlässt die Berliner Bühnentechniker-Dynastie Brandt und leistete damit ihren Beitrag zum Ruf Berlins als der Theatermetropole zwischen dem 19. und dem 20. Jahrhundert. Der spektakuläre Entwurf des “Fafner”-Wurms für eine “Siegfried”- Aufführung (Bayreuth und Berlin) als auch die Lehrsammlung sind prägend für Generationen von Bühnentechniker:innen und Szenograf:innen. Das durch die Senatskanzlei Wissenschaft geförderte Projekt des Instituts für Theaterwissenschaften der FU Berlin wurde von digiS mitbetreut.
Ein weiteres großes Kooperationsprojekt zwischen dem Technikmuseum, der Erich Spiekermann Foundation sowie der Kunstbibliothek (SPK) und der Staatsbibliothek (SPK) erschließt digital Berlins typografisches Erbe, indem historische Druckschriften als Schriftmusterbücher sowie als Andrucke von Blei-, Holz- und Kunststofftypen digital und open access zugänglich gemacht werden.
Künstlerische Spuren des 20. Jahrhunderts sind Thema beim Georg Kolbe Museum. Nachdem die eigentliche Sammlung Georg Kolbes digital nahezu komplett veröffentlicht ist, digitalisiert das Haus die Werke der Künstlerkolleg:innen Kolbes sowie Objekte aus Kolbes privater Kunstsammlung und einige frisch erworbene Teile seines Nachlasses.
Auf einem ganz anderen Gebiet wiederum prägte Hugo Häring das Gesicht Berlins. Der Architekt gehört zu den bedeutendsten Vertretern des Neuen Bauens in Berlin. Mit der digitalen Verfügbarmachung setzt das Baukunstarchiv der Akademie der Künste (AdK) einen Impuls für einen “mutigen und progressiven” Umgang mit nachhaltiger Architektur in Berlin und darüber hinaus.
Die Ost-Berliner Lebenswelten des Fotografen Kurt Schwarz werden vom Industriesalon Schöneweide digital zugänglich gemacht und sind auch bereits auf museum-digital zu sehen. Kurt Schwarz, heute 83 Jahre, war als freier Fotograf in der DDR tätig. Seine Fotos beleuchten die Arbeits‐ und Lebensbedingungen der ostdeutschen Gesellschaft auch jenseits des offiziellen „Wunschbildes der Partei“.

CC BY-NC-SA 4.0: Kurt Schwarz: Sechs Kinder auf Schlitten, 1962, Industriesalon Schöneweide
Westberliner Lebenswirklichkeiten finden sich in den Produktionen der Känguruh-Film GmbH, besonders bekannt sein dürfte die filmische Langzeitstudie “Berlin – Ecke Bundesplatz” (1986-2021). Die Kinemathek macht in ihrem diesjährigen Digitalisierungsprojekt das Produktions- und Fotoarchiv der Känguruh-Film digital zugänglich.
Mit besonderen Gegenwartsbezügen warten diese beiden Projekte auf:
Koloniale Kontexte – Das Projekt des Brücke Museums erschließt die Ethnografica-Sammlung von Karl Schmidt-Rottluff. Die Daten der Sammlung sind bereits jetzt öffentlich verfügbar auf Wikimedia Commons. Digitalisierung, Erschließung und Veröffentlichung erfolgen im Austausch und im Dialog mit Expert:innen aus dekolonialen Initiativen, BIPoC und Zivilgesellschaft.
Migration, Flucht als Stadtteilgeschichte – Das FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum dokumentiert die Folgen von Flucht innerhalb des Stadtteils. Ebenfalls als großes Kooperationsvorhaben aufgesetzt, wird die Besetzung der früheren Gerhart-Hauptmann-Schule (GHS) in Kreuzberg durch Geflüchtete vom Museum digital dreidimensional dokumentiert, wissenschaftlich erforscht und sozialhistorisch analysiert. Details zu allen Projekten finden sich ab April 2022 in den Abschlussberichten auf unserer Website.
Netzwerk-Konferenz 2021
Die Pandemie treibt die Digitalisierung in den Kulturerbeinstitutionen voran: Prozesse, Strukturen, Kommunikation und Zusammenarbeit müssen neu gestaltet werden. Wie beeinflussen äußere und innere Faktoren die Projektpraxis, die Projektkommunikation, -arbeitsweisen, -ethiken und letztlich natürlich die (fachlichen) Ergebnisse? Mit diesen (neuen) Herausforderungen haben sich die Teilnehmer:innen und Gäste auf unserer 9. digiS-Jahreskonferenz “If life gives you lemons, make lemonade” – vom Umgang mit dem Unerwarteten. Digitale Transformation gestalten” auseinandergesetzt. Die Diskussion dieser Themen stand im Mittelpunkt der World Cafés, die den zweiten Tag der Konferenz prägten. Bereits am ersten Tag ging Dr. Doreen Mölders (LWL-Museum für Archäologie) in ihrer Keynote auf die Thematik ein. Wir danken ihr sowie allen unseren Moderator:innen der World Cafés – Barbara Thiele (Jüdisches Museum Berlin), Silvia Faulstich (Technologiestiftung Berlin/kulturBdigital), Dr. Christian Bracht (Bildarchiv Foto Marburg) und Sarah Metzler (Landesverband der Museen zu Berlin LMB) – sowie unseren Projektpartner:innen und Gästen für ihre wertvollen Inputs und Beiträge.
Herzlicher Dank geht auch an Lilli Iliev (Projektmanagerin für Politik bei Wikimedia Deutschland), die das Abschlusspanel moderierte, sowie Dr. Martin Zierold (Leiter des Instituts für Kultur- und Medienmanagement der Hochschule für Musik und Theater Hamburg), der als weiterer Gast am Panel teilnahm. (Und wir bitten um Verständnis, dass die Dokumentation der Konferenz erst im Januar 2021 online sein wird.)
Kompetenzaufbau
Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr viele Interessierte an unserem Workshop-Angebot, das in Form von Online-Veranstaltungen stattgefunden hat, teilgenommen haben. Um alle digiS Termine rechtzeitig mitzubekommen, abonnieren Sie gerne unseren Newsletter. Schreiben Sie uns dafür eine Mail an digis@zib.de. Die Termine finden Sie auch regelmäßig auf der Website.
Wir bleiben auf dem Laufenden: Nach der Urheberrechtsreform vom Juni 2021 wurde im November in Zusammenarbeit mit Dr. Paul Klimpel (iRights.Law) und Katrin Lehnert (DDF) das Bulletin “Urheberrechtsreform 2021. Neue Chancen für das kulturelle Erbe” veröffentlicht. Es bietet eine erste Analyse zur Urheberrechtsreform und ihrer Bedeutung für Kulturerbeinstitutionen.

Abschließend ein Ausblick auf 2022
Die Ausschreibung für den nächsten Förderzeitraum bot erstmals die Möglichkeit auch überjährig Fördermittel für Digitalisierungsprojekte zu beantragen. Die Juryempfehlung Anfang Dezember fiel entsprechend aus. Es werden insgesamt für die Jahre 2022 und 2023 nun 23 Projekte gefördert. Damit sind für beide Jahre die Fördermittel erschöpft. Eine neue Ausschreibung wird also erst wieder 2023 für das darauffolgende Jahr erfolgen.
Auch für uns geht dieses Jahr nun zu Ende und wir gehen in den Weihnachtsurlaub. Wir freuen uns darauf, Sie und Euch alle gesund und munter im neuen Jahr wiederzusehen. Passen Sie auf sich auf und genießen Sie ruhige Feiertage mit Ihren Liebsten.
digiS Jahreskonferenz 2021 – Morgen ist es so weit!

Wir starten morgen mit unserer zweitägigen digiS Jahreskonferenz 2021. Unter dem Motto “If life gives you lemons, make lemonade” – vom Umgang mit dem Unerwarteten. Digitale Transformation gestalten – diskutieren wir am 23. und 24.11. mit unseren Gästen und Teilnehmer:innen über den souveränen Umgang mit dem Unerwarteten. Und natürlich werden auch unsere Projektpartner:innen ihre diesjährige Arbeit präsentieren.
Einen schönen Überblick zum Ablauf gibt es unter: https://bit.ly/2XxDWET
Alle weiteren Informationen zur Veranstaltung gibt es sonst auch auf: https://bit.ly/2Xa758O
Urheberrechtsreform 2021 – Neue Chancen für das kulturelle Erbe
2019 wurde nach langer und kontroverser Diskussion die Europäische Richtlinie zum Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt verabschiedet. Inzwischen wurde sie in deutsches Recht umgesetzt. Die Änderungen betreffen auch Kulturinstitutionen und bringen neue Chancen für die Online-Stellung von Archivmaterialien („nicht verfügbare Werke”) und den Schutz der Gemeinfreiheit. In Zusammenarbeit mit dem Digitalen Deutschen Frauenarchiv (DDF) und Paul Klimpel (iRights Law) als Autor gibt digiS jetzt das Bulletin “Urheberrechtsreform 2021 – Neue Chancen für das kulturelle Erbe” heraus, um erste drängende Fragen rund um die Änderungen der Urheberrechtsreform zu beantworten.
Mehr Informationen und das neue Bulletin finden Sie hier auf unserer Website.
Wir danken dem Autor Dr. Paul Klimpel für die bewährte gute Zu- sammenarbeit bei der Erstellung des Bulletins, Mona Ahmed für das Lektorat, Ulrike Gödecke für Layout und Satz sowie den beteiligten Kulturinstitutionen für die Umschlagabbildungen. Persönlicher Dank gilt Katrin Lehnert (DDF) für die sehr gute und vertrauensvolle Kooperation bei der Entwicklung der Idee und der Herausgabe unserer ersten gemeinsamen Kurzhandreichung. Achtung Spoiler: Wir werden diese Kooperation im kommenden Jahr zum selben Thema fortsetzen. Geplant ist die Herausgabe einer umfassenden Handreichung Recht, nachdem das neue Urheberrechtsgesetz in all seinen Ausführungsbestimmungen in die Praxis umgesetzt ist.
Online Q&A am 8.12.2021, 15:00 bis 16:30 Uhr mit Dr. Paul Klimpel zum Urheberrechtsgesetz 2021
Für alle, bei denen nach der Lektüre des Bulletins Fragen offen bleiben: Wir bieten am 8. Dezember 2021, ab 15:00 Uhr online ein Q&A mit Paul Klimpel an.
UPDATE zum Q&A am 8.12.2021
Anmeldungen zur Veranstaltung am 8.12.21 sind ab 15.11.21 nur noch für die Warteliste möglich – nutzen Sie dafür bitte unsere Teamadresse digis@zib.de. Weitere Informationen gibt es auf unserer Veranstaltungs-Seite.
Heute schon gequizzed? Quiz & meet mit digiS, KOBV und OABB bei der Open Access Week
Im Rahmen der internationalen Open Access Woche haben wir zusammen mit KOBV und OABB ein Quiz vorbereitet und werden im Anschluss noch für einen lockeren Austausch und Netzwerken während der Mittagspause zur Verfügung stehen. Unser Angebot besteht am Montag, 25.10., Dienstag, 26.10. und Mittwoch, den 27.10.2021, jeweils um 12.30-13.30 Uhr. Die Online-Veranstaltung wird via Gather.town stattfinden. Anmeldedaten werden ca. 60 Minuten vor der Veranstaltung unter folgendem Link veröffentlicht: https://blogs.fu-berlin.de/open-access-berlin/2021/09/29/international-open-access-week-2021-it-matters-how-we-open-knowledge-building-structural-equity/
Aktualisierte Agenda zur digiS Jahreskonferenz 2021
Die Vorbereitungen für die diesjährige digiS Jahreskonferenz am 23. und 24. November sind im vollen Gange. Wir freuen uns sehr über die vielen schon eingegangenen Anmeldungen.
Wir freuen uns, dass Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa, nun die Teilnehmer:innen am Morgen des 24.11. zum zweiten Konferenztag begrüßen wird. Dr. Christian Bracht, Direktor des Deutschen Dokumentationszentrums für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg, übernimmt indes die Moderation des World Cafès “Im Dialog” und wird auch bei der abschließenden Podiumsdiskussion mit dabei sein.
Die aktuelle Version der Veranstaltungsagenda und Links zur Anmeldung gibt es unter: https://www.digis-berlin.de/digis/veranstaltungen/digis-jahreskonferenzen/
Zugang Gestalten! Schwieriges Erbe
Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr wiederum die am 04. und 05. November 2021 in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt a.M unter der Leitung von Dr. Paul Klimpel stattfindende Konferenz “Zugang gestalten! Schwieriges Erbe” als Netzwerkpartner:in unterstützen dürfen.
Zum kulturellen Erbe gehört nicht nur das Wahre, Gute, Schöne, sondern auch Dokumente und Zeugnisse von Rassismus, Antisemitismus und Homophobie, Kolonialerbe, nationalistische Propaganda- und Hetzschriften, kurzum “Schwieriges Erbe”. Die Frage des Zugangs zu diesen Dokumenten und Objekten stellt sich hier neu und erfordert vielerorts einen Perspektivwechsel. Soll alles frei zugänglich sein? Welche Kontexte braucht dieser Teil des Kulturerbes? An den zwei Konferenztagen bietet das Programm zu diesen Fragestellungen verschiedene Panels an.
Das am 05.11.21 stattfindende Panel “Umgang mit dem Kolonialerbe” (Moderation: Prof. Monika Hagedorn-Saupe) wirft einen Blick auf den Umgang mit Zeugnissen des Kolonialismus in (Berliner) Kunstmuseum. Dr. Anna Brus und Isabel Fischer (Brücke – Museum Berlin) berichten in ihrem Vortrag über das diesjährige Projekt des Museums zur Erforschung und Zugänglichmachung der Ethnographica Sammlung von Karl Schmidt-Rottluff. Ein wichtiges Anliegen des Museums und dieses Projektes ist es den Prozess der Digitalisierung, Erschließung und Veröffentlichung im Austausch und Dialog mit (wissenschaftlichen) Expert:innen aus dekolonialen Initiativen, BIPOC und Zivilgesellschaft umzusetzen.
Die Anmeldung finden Sie auf der Konferenz-Website unter: https://zugang-gestalten.org/anmelden-register/
Der Auftakt der Konferenz findet am 03. November 2021 im Jüdischen Museum Frankfurt statt.
Mehr zur diesjährigen Konferenz, Programm, Anmeldung, Partner:innen finden Sie unter www.zugang-gestalten.org
Ende der Ausschreibung zum Förderprogramm 2022
Die diesjährige Ausschreibungsfrist des Förderprogramms zur Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes Berlin der Senatsverwaltung für Kultur und Europa ist am 24.9.2021 zu Ende gegangen. Wir bedanken uns für das große Interesse und die interessanten Projektanträge, die uns in den letzten Tagen erreicht haben. Am 3.12.2021 tagt die Jury des Förderprogramms und wird ihre Empfehlung aussprechen. Auch wir sind gespannt…!
digiS-Jahreskonferenz am 23./24. November 2021
Das Programm und die Anmeldung zu unserer diesjährigen digiS- Konferenz „If life gives you lemons, make lemonade – vom Umgang mit dem Unerwarteten. Digitale Transformation gestalten“ sind veröffentlicht.
Wir schließen thematisch an das Konferenzmotto 2020 an („Digitalität als Haltung“) und wollen uns in diesem Jahr anschauen, wie sowohl unsere aktuellen digiS-Partner:innen als auch andere Kultureinrichtungen ihre digitalen Themen und Prozesse im Hinblick auf ihre Nutzer:innen, ihre Partner:innen und Ressourcen gestalten, getreu dem Motto: Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limonade draus!
Wir steigen am 23. November mit der Keynote von Doreen Mölders ins Thema der „Digitalen Transformation“ ein. Wie schafft man agile Strukturen der Zusammenarbeit in einer Organisation? Im Anschluss findet die traditionelle digiS-Projekt-Minute-Madness statt. Abschließend gibt es die Gelegenheit, im digitalen Raum zu netzwerken und anhand der Projektposter die diesjährigen Projekte besser kennenzulernen.
Am 24. November werden die Projektpartner:innen in digitalen World Cafés zusammen mit Ihnen, unseren Gästen, und unseren externen Moderator:innen über unterschiedliche Aspekte einer “Kultur der Digitalität” in der eigenen Einrichtung, im Verbund mit Projekt-Partner:innen oder auch mit Blick auf (un-)bekannte Nutzer:innen(gruppen) diskutieren.
Im Anschluss an die World Cafés findet ein Abschlusspanel statt, bei dem die Sessions resümiert und zusammen mit Impulsen von Doreen Mölders und Martin Zierold diskutiert werden. Lilli Iliev (Wikimedia Deutschland) moderiert das Panel.
Alle aktuellen Informationen zur Veranstaltung gibt es auf unser Jahreskonferenz-Seite.
Melden Sie sich bitte bis 17. November 2021 zur Tagung an.
Anmeldung 23.11.2021, 10:00 – 12:00 Uhr
Anmeldung 24.11.2021, 10:00 – 12:45 Uhr
Die ersten 50 angemeldeten Teilnehmer:innen erhalten ein Limonaden-Paket per Post von uns.
Die Zugangsdaten zu ZOOM teilen wir allen angemeldeten Teilnehmer:innen rechtzeitig vor Konferenzbeginn mit.
“Zugang gestalten!” 2021 – Das vorläufige Programm ist da!
Am 04. und 05. November 2021 findet die Konferenz “Zugang gestalten! Schwieriges Erbe” in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt a.M. statt. In diesem Jahr liegt der thematische Fokus der Konferenz bei “Schwierigem Erbe”, für das Bibliotheken, Archive und Museen heute neue Zugänge finden müssen.
An den zwei Konferenztagen bietet das Programm verschiedene Panels:
- Beispiele für den Umgang mit schwierigem Erbe
- Openness und „Giftschränke“
- Vermittlung des schwierigen Erbes
- Umgang mit dem Kolonialerbe
- Unbequeme Denkmale
- Lüge und Wahrheit im Erbe
Dazu wird Teilnehmer:innen auch ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten.
Die Konferenz unter der Leitung Dr. Paul Klimpels bietet mit diesem vielseitigen Programm eine Plattform für professionellen Austausch zu Umgang, Verfügbarmachung und Vermittlung von schwierigem Erbe.
Die Anmeldung finden Sie auf der Website zur Konferenz unter: https://zugang-gestalten.org/anmelden-register/
Mehr zur diesjährigen Konferenz, deren Gastgeberin der Deutschen Nationalbibliothek und den Veranstaltungen der vergangenen Jahre finden Sie unter www.zugang-gestalten.org
Die Konferenz steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission. Neben digiS sind folgende Institutionen Konferenzpartner:innen:
Das Bundesarchiv
Deutsche Digitale Bibliothek
Deutsche Nationalbibliothek
Deutsches Filmmuseum Filminstitut
Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz
iRights e.V.
Jüdisches Museum Frankfurt
Stiftung Historische Museen Hamburg
Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Wikimedia Deutschland
ZKM Karlsruhe
