Am Zuse-Institut Berlin (ZIB) findet am 18. September die jährliche Wartung der betriebstechnischen Anlagen des Instituts statt. Dadurch bedingt muss u.a. die zentrale Hochspannungsversorgung abgeschaltet werden. Damit ist das ZIB zeitweise ganz oder teilweise ohne Strom.
Für uns bedeutet es, dass innerhalb eines Zeitraums
von Dienstag, den 17.09.2018 ab 20:00 Uhr
bis Mittwoch, den 18.09.2018 ca. 24:00 Uhr
die Netzwerkanbindung unterbrochen ist und alle Rechner sowie die Telefonanlage außer Betrieb sind.
digiS ist an diesem Tag nicht erreichbar, auch diese Webseite ist dann nicht abrufbar.
Eingehende Mails werden gepuffert und nach Abschluss der Wartungsarbeiten weitergeleitet.
Für Ihr Verständnis bedanken wir uns im Voraus.
Ab dem 19. September können Sie uns wieder wie gewohnt am ZIB erreichen.
Am Donnerstag, den 6. September 2018, findet im Zuse-Institut Berlin von 10-14 Uhr ein Infotag zum Förderprogramm Digitalisierung 2019 statt. Der Tag beginnt um 10 Uhr mit einem Kurzvortrag zum Förderprogramm bzw. zur Antragstellung im Seminarraum (Eingang Rundbau, Erdgeschoss). Der Vortrag wird um 12 Uhr am selben Ort wiederholt. Von 10.30h-12h sowie von 12.30h-14 Uhr finden Einzelberatungsgespräche statt.
Über den kompletten Zeitraum hat im Rundbau-Foyer für alle Interessierten das digiS-Infocafé geöffnet. Hier können Sie sich untereinander über Ihre Erfahrungen und Pläne austauschen oder sich mit allgemeinen Fragen zum Förderprogramm an das digiS-Team wenden.
Bei Interesse an einer Einzelberatung ist vorab eine Projektskizze einzureichen, in der bereits auf die wichtigsten Punkte der Förderrichtlinie eingegangen wird. Hilfreich ist hierfür auch bereits unser Gliederungsvorschlag für den Antrag. Einige wenige Termine sind noch frei!
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Damit wir bestmöglich planen können, bitten wir jedoch in jedem Fall um Ihre Anmeldung per Mail an digis@zib.de.
Bei Fragen zur Veranstaltung stehen wir Ihnen telefonisch unter 030-841 85-200 zur Verfügung.
Heute, am 20. August 2018, beginnt die Ausschreibung für das Förderprogramm zur Digitalisierung des kulturellen Erbes Berlin für das Jahr 2019. Gegenstand der Förderung ist die (spartenübergreifende) Digitalisierung von herausragenden oder stark nachgefragten Kulturgütern, die repräsentativ für Berlin bzw. für die jeweiligen Kultureinrichtungen sind. Ziel des Förderprogramms ist es, die Digitalisate und Daten im Netz verfügbar zu machen, unter anderem über das Portal der Deutschen Digitalen Bibliothek, und für die langfristige Nachnutzbarkeit der Daten zu sorgen. Auch im Förderjahr 2019 sind kooperative Projektanträge, die Objekte verschiedener Einrichtungen virtuell gemeinsam nutzbar und sichtbar machen, erwünscht. Erstmals können in diesem Jahr notwendige konservatorische Maßnahmen im Rahmen des Projektes mitbeantragt werden. Die Gesamtfördersumme wurde 2019 erhöht, ebenso wie die Maximalfördersumme pro Projekt. Auch die Förderung der Langzeitarchivierung der Projektdaten hat sich zum Positiven für die Projektpartner von digiS verändert. Lesen Sie also bitte sorgfältig die neue Förderrichtlinie 2019! Die Ausschreibung endet am 5. Oktober 2018.
Das Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin (digiS) berät Kulturinstitutionen im Vorfeld der Antragstellung bei der Entwicklung von Projektideen und bei der Vorbereitung der Projektantrages. Melden Sie sich daher gern mit Ihren Projektideen und Fragen zur Antragstellung bei uns: digis@zib.de.
Darüber hinaus bieten wir erstmalig einen Infotag für interessierte AntragstellerInnen an: Dieser findet am Donnerstag, den 6.9.2018 von 10-14 Uhr am ZIB statt. Nach einer kurzen Einführung in das Förderprogramm wird es die Gelegenheit geben in kurzen Beratungssessions (ca. 25 Min) die wichtigsten Fragen zur Projektidee Ihres Antrags mit uns in parallel laufenden Kurzberatungen zu besprechen. Gleichzeitig können Sie sich in unserem Info-Café mit uns und anderen Antragstellern informell austauschen. Wir bitten in jedem Fall um Ihre Anmeldung bis zum 31. August unter digis@zib.de. Wenn Sie Interesse an einem Beratungsgespräch haben, bitten wir Sie zusätzlich um eine kurze Skizzierung Ihrer Projektidee bzw. um die Formulierung einer zentralen Frage zur Antragstellung, die wir dann gemeinsam zu klären versuchen. Die Plätze für die Einzelberatungen sind begrenzt, wir empfehlen hierfür eine möglichst rasche Rückmeldung.
Weitere Informationen zum Ausschreibungsverfahren und wichtigen Terminen sowie die für das Förderprogramm 2019 aktuelle Förderrichtlinie der Senatsverwaltung für Kultur und Europa zur Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes finden Sie auf der digiS-Webseite sowie auf der Webseite der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
Die Deutsche Digitale Bibliothek bietet inzwischen mehr als 24 Mio. Daten aus verschiedensten Kulturerbeinstitutionen bundesweit über ihre Schnittstellen an. Gute 9 Mio sind davon mit Digitalisaten versehen. Ein Teil der Daten stammt aus Partnereinrichtungen des digiS-Netzwerks. Die Kulturdaten können auch über die API der Deutschen Digitalen Bibliothek abgefragt werden. Diese Abfragen setzen allerdings einen kostenlosen API-Zugang voraus.
Als ergänzendes Angebot bietet digiS daher ab jetzt offene Daten von Berliner Einrichtungen aus dem digiS-Netzwerk über das Berlin Open Data Portal des Landes Berlin (BOD) als Datendumps (ZIP-Archive mit XML-Dateien im EDM-Format) zum Herunterladen an. Somit kann man einen Blick in die Daten gewinnen und sie nachnutzen – auch ohne API-Zugang.
Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit in diesem Projekt bei Michael Büchner (DDB), Sebastian Askar (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe), Andreas Mängel und Knud Möller (beide BerlinOnline). Weitere Informationen finden Sie hier auf der digiS- Seite und natürlich direkt auf dem Portal BOD.
Die Freude ist groß über den am 21. Juni 2018 veröffentlichten offiziellen Beschluss: Im Rahmen des Programms Kultur digital (Arbeitstitel) der Kulturstiftung des Bundes (KSB) wird der Kultur-Hackathon Coding da Vinci in den Jahren 2019 bis 2022 mit 1,2 Millionen Euro gefördert!
Coding da Vinci entstand 2014 in Berlin als Gemeinschaftsprojekt von digiS, der Wikimedia Deutschland, der Deutschen Digitalen Bibliothek und der Open Knowledge Foundation Deutschland und mit dem Ziel, Kulturinstitutionen mit EntwicklerInnen, DesignerInnen, GamerInnen und (Digital-)Kulturbegeisterten zusammen zu bringen, um aus den digitalen Sammlungen und offenen Datensätzen von Kultureinrichtungen innovative Anwendungen wie Apps, Webseiten oder Spiele zu kreieren. In den vergangenen Jahren stieg das Interesse für diese Initiative stetig an. Zweimal wurde der Hackathon als bundesweites Event in Berlin von den Gründungspartnern durchgeführt. Mit Coding da Vinci Nord (2016) und Coding da Vinci Ost (2018) ging der Kulturhackathon dann in verschiedene Regionen Deutschlands. In den Startlöchern stehen zur Zeit bereits die Veranstaltungen Coding da Vinci Rhein-Main (2018) und Coding da Vinci Süd (2019).
Durch die Förderung der Kulturstiftung des Bundes soll der Kultur-Hackathon in den kommenden Jahren bis zu achtmal programmbegleitend und an bundesweit wechselnden Standorten ausgerichtet werden. Außerdem wird eine Geschäftsstelle von Coding da Vinci an der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) / Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt/Main eingerichtet.
Die Kooperation mit der KSB soll insbesondere auch eine nachhaltigere Entwicklung der im Hackathon entstehenden Projektprototypen ermöglichen und damit in den Kultureinrichtungen die Angebote auf Basis offener und frei zugänglicher Kulturdaten erweitern.
Insgesamt 10 Berliner Kultureinrichtungen haben im vergangenen Jahr am Förderprogramm Digitalisierung 2017 teilgenommen und erweitern die digitale Kulturlandschaft mit den Schätzen ihrer Sammlungen. Falls Sie neugierig sind, welche Ergebnisse die Projekte hervorgebracht haben und wie der Arbeitsprozess verlief, können Sie das nun für alle Digitalisierungsprojekte in ihren jeweiligen Abschlussberichten auf unserer Website nachlesen. Sie finden die Verweise zu den Berichten auf den Projektseiten des Förderprogramms 2017 im Projektpartner-Archiv.
Am 21. Juni veranstaltet digiS gemeinsam mit dem Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz und der Europeana Foundation am Zuse Institute Berlin (ZIB) eine Konferenz zu digitalen Anwendungen im musealen Kontext. Präsentiert werden Plattformen für das digitale kulturelle Erbe auf europäischer, nationaler und lokaler Ebene. Es geht außerdem um 3-D, Augmented Reality, Virtual Reality und partizipative Aktivitäten im Kulturbereich.
Die Veranstaltung findet von 9:30 – 17:00 Uhr im ZIB (Takustr. 7, 14195 Berlin-Dahlem) statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
Weitere Informationen zum Programm sowie den Link zur Anmeldung finden Sie hier:
Programm (DE / EN)
Hier können Sie sich für die Konferenz anmelden / Click here to register for the conference
Die Konferenz ist Teil des EUROPEAN CULTURAL HERITAGE SUMMIT 2018. Informationen zu dieser und vielen anderen Veranstaltungen können Sie der Website entnehmen und alle Ereignisse bei Twitter unter #EuropeanHeritageSummit verfolgen. Während der Veranstaltung wird in den sozialen Netzwerken unter den Twitter-Hashtags #visionCH und #digitalMuseum informiert.
Aber auch kleinere Museen und Archive der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hatten Daten bereitgestellt. So steuerte das Gleimhaus – Museum der deutschen Aufklärung zwei Datensätze unter freier Lizenz bei, einer davon behandelte die zumindest uns bei digiS bislang unbekannte Objektart „Vivatband.
„Vivatbänder“ sind bedruckte oder beschriebene Stoffbänder, die zunächst anlässlich militärischer Siege angefertigt wurden, später aber als „Freundschaftsbänder“ aus Anlaß Taufen, Geburtstagen oder Hochzeiten verbreitet wurden.
Das Museum für Druckkunst Leipzig stellt Scans von Holzbuchstaben zur Verfügung und Sounds von Druckmaschinen. Die Scans umfassen zwei Schriften, von denen weder Name noch Erscheinungsjahr bekannt sind.
Die „Poesiealben“ des 17. und 18. Jahrhunderts, die Stammbücher der Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar, wiederum sind auch unterwegs mitgeführte Bücher, in die sich Freunde und Bekannte des Besitzers mit Zeichnungen, Bildern, Widmungen, kleinen Texten oder Gedichten etc. einschrieben.
Schon eine halbe Stunde nach der Datenvorstellung durch die Kulturinstitutionen wurden Ideen für die Nachnutzbarkeit von den anwesenden Entwickler/-innen gepitched. Der frische Blick von außen auf das digitale Kulturgut führt immer wieder zu kreativen Schöpfungen und damit zu neuen Anwendungen. So auch dieses Mal. Im Hackdash von CdV Ost kann man die Projektideen mitverfolgen. Sei es „Radfahrerwissen – velo Open Access“ mit Daten der SLUB Desden, ein Projekt, das historisches Radtourenwissen wieder sichtbar und erFAHRbar macht und zudem in Form einer Webanwendung ein digitales Geschichtsdossier entlang der Strecke anbietet.
Ein Spiel entsteht bei „Äpfel und Birnen“ – basierend auf dem Wachsfrüchte-Datensatz der Stiftung Schloss Friedenstein sieht der/die Nutzer/in auf einem an Guitar Hero angelehnten Interface Äpfel und Birnen auf sich zukommen und muss diese möglichst schnell und richtig sortieren.
Aber dies sind nur zwei von 22 Ideen, die auf dem Hackdash stehen. In den kommenden 9 Wochen bis zum 16. Juni 2018 haben die Teams nun unterstützt durch die lokalen Veranstalter/innen und die Institutionen Zeit ihre Projekte zur öffentlichen Projektpräsentation und Preisverleihung auszuarbeiten.
Oder „Der Igel ist ein kleines Thier/ Man geb‘ ihm Chocolad und Bier.„
CC BY SA Ernst Welker. Museum Burg Posterstein
Die Gäste der Herzogin von Kurland dargestellt in ungewöhnlichen Portraitzeichnungen: Die historischen Persönlichkeiten treten als Fabelwesen auf, deren Kopf der Maler Ernst Welker (1784/88-1857) durch ein Portrait der entsprechenden Person ersetzte und mit einem zweizeiligen Reim versah. Nur einer von derzeit 20 Datensätzen, die bei Coding da Vinci Ost am 14./15.4.2018 zur kreativen Nachnutzung vor- und zur Verfügung gestellt werden und die bereits jetzt auf der CdV – Webseite einsehbar und nutzbar sind.
Der 2014 von der Deutschen Digitalen Bibliothek, der Open Knowledge Foundation Deutschland, Wikimedia Deutschland und digiS ins Leben gerufene Kultur-Hackathon Coding da Vinci, in dessen Zentrum die freie Verfügbarkeit und Nutzbarkeit von Kulturdaten steht, hat sich inzwischen in die Regionen verbreitet. 2016 in Hamburg als CdV Nord, 2017 wiederum in Berlin und nun also Leipzig. Coding da Vinci Ost wird von der Universitätsbibliothek Leipzig, dem Institut für Digitale Technologien und dem OK Lab Leipzig gemeinsam durchgeführt.
An diesem Wochenende werden die verschiedenen Datensets von den Kultur-Institutionen vorgestellt. Aber es geht nicht nur darum, die Daten kennenzulernen, sondern auch um die Menschen, die aus diesem Kulturdatenschatz neue spannende Anwendungen entwickeln. Ob Apps, Spiele, AR oder VR-Anwendungen, Hardware-Kunst – nach dem Pitch der Daten durch die Institutionen sind die Teilnehmer/-innen gefragt. Erste Ideen für den kreativen Umgang mit diesen Daten werden vorgestellt, so dass sich während des Kick offs viele Projektteams bilden, die diese Ideen dann über den Zeitraum des Sprints bis zur Preisverleihung am 16. Juni 2018 zusammen mit den Institutionen weiter entwickeln.
Wir sind gespannt auf das Kick off und freuen uns schon auf tolle Daten und spannende Ideen!
Bei Interesse – einfach mal vorbeischauen. Anmeldung: https://pretix.eu/ubleipzig/cdvost/